24 H Rennen Kaindorf 18.7/19.7.14

Während unseres Familienurlaubes in der Steiermark habe ich an meinem bisher zweiten 24 H Rennen für Einzelstarter teilgenommen und
schlußendlich auch durchgezogen.
Das Rennen wurde in dem kleinen Ort Kaindorf (Nähe Hartberg) veranstaltet (HP Veranstalter). Die Strecke führte durch einen  Rundkurs: Länge von ca. 18 km und 200 Höhenmeter durch ein paar kleine Ortschaften (Ebersdorf, Nörning, Weixelberg). In den Orten war überall Party und wurde alle Teilnehmer kräftig angefeuert, schließlich hat der Veranstalter auch eine kräftige Prämie für den besten Fanclub ausgeschrieben.
Lustig immer wieder zu sehen wie sich die Partys mit Fortdauer der Nacht dann entwickeln.
Das Wetter war traumhaft schön und sehr heiss (auch Temperaturen jenseits der 30 Grad …)
Die Logistik mit Betreuung, Essen, Unterkunft etc. ist bei so einem Rennen ja nicht ganz einfach, aber am Samstag 18:00 Uhr Start in Kaindorf
war dann alles angerichtet und wurde gestartet:
zum Sportlichen:
Bis zum Einbruch der Dunkelheit lief es mir eigentlich sehr gut und fuhr ich auch recht gute Rundenzeiten (30 – 38 Minuten).
Dann folgten die ersten Probleme mit einer neuen ,vorher nicht getesteten Stirnlampe -> selber schuld. Die Lampe war nach 30 Minuten
fertig. Hatte aber wenigsten noch eine schwächere am nur am Lenker zu montierende Ersatzlampe dabei. Deren Licht war leider nicht
so super. Der Akku dieser Lampe war dann um ca. 04:00 Uhr auch leer. War dann sehr erleichtert als die morgendliche Dämmerung anfing.
Zusätzlich hat sich eine leichte Übelkeit als mein treuer Begleiter an mich geklammert.
Als es dann endlich hell war, dachte mir dann, so jetzt frühstücken und dann nochmals kräftig durchstarten. Leider wurde die
Übelkeit nicht besser sondern schlechter und kam dann auch noch die Hitze dazu und mein Kreislauf spielte zeitweise verrückt.
Die Folge war dann, daß ich mich von Runde zu Runde hantelte, dies war jedoch eher ein Gewürge. So richtig Druck aufs Pedal
war nicht wirklich möglich. Zeitweise war dann mal wieder eine halbwegs gute Runde dabei, doch dann kam wieder die Übelkeit …
Denke nicht, daß es an der Ernährung lag, habe nichts anderes gegessen und getrunken als auch schon in vergleichbaren Rennen erprobt.
Womöglich war es das Voltaren, welches ich  ein paar Tage vorgenommen habe, um eine Entzündung im Hüftbereich zu bekämpfen.
Notgedrungen mußte ich zwar öfters bei meiner „Labestation“ kurz Stehenbleiben, war meine Taktik aber trotz der Probleme immer durchzufahren, ohne eine längere Pause zu machen. Die letzten 4 Stunden waren dann aber nur mehr ein Kampf mit meinem Kopf und meinem Körper.
War dann wirklich heilfroh, daß ich das Rennen mit 608 km und Gesamtplatz 22. beendet habe, wenngleich bei besserer Verfassung einiges an Kilometer mehr möglich gewesen wären, aber so haben wohl die meisten Einzelfahrer das ein oder andere Problem …

Ergebnisliste Einzelstarter 24 H

 

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Halltalexpress 14.6.14

Nach unserem erfolgreichen Auftritt letzten Jahres, wo wir Platz 3 in der „Seniorenklasse“ erreichen konnten,
wollten wir auch heuer wieder versuchen aufs Podest zu kommen.
Die Steilheit der Strecke mit dem Bettelwurfeck ist ja hinlänglich bekannt. Zusätzliche sommerliche Temperaturen
machten das ganze nicht leichter.
Um 11:00 Uhr startete mein Teamkollege Dieter als Biker und ich ging 10 Minuten später mit den Läufern ins Rennen.
Wollte bis zum Bettelwurfeck halbwegs zügig vorankommen, was mir auch gelang. Die folgende Steigung mit
ihren 32 % ging dann auch noch ganz gut. Danach war aber irgendwie das Tempo draussen und fühlte ich mich
nicht besonders schnell. Nach der Abzweigung St. Magdalena hab ich mich wieder erfangen und als ich kurz vor
dem Ziel auf die Uhr schaute, sah ich daß ich gar nicht so schlecht am Weg war. Also nochmals alles geben und ins
Ziel mit einer Zeit von 35 min 37 sek. (ca. 1,5 Minuten schneller als im Vorjahr)
Leider haben wir nur „Blech“ gewonnen und den 3.Platz um 1 Minute verfehlt.
Zur „Belohnung“ sind wir dann nochmals mit dem Bike zur Siegerehrung raufgefahren. Super wars!

Ergebnisliste

IVB-Zeitfahren 4.6.14

Nach dreijähriger Abstinenz bin ich heuer wieder beim IVB-Zeitfahren von
Unterperfuß nach Ranggen an den Start gegangen. Ich konnte auch meine
Teamkollegen Hye Dieter und Thomas Engl motivieren sich dem Kampf
gegen die Uhr zu stellen.
Ich wollte einfach mal schauen, wo ich im Vergleich zu den anderen stehe,
da ich schon ziemlich lange kein Bergrennen mehr gefahren bin und
natürlich sollte meine bisherige Bestmarke von 12:00 min fallen.
Die Strecke ist jetzt ca. 300 m länger als damals, da jetzt der Start bei
der Branger Alm ist.
Ich kam ganz gut weg und war gut in Schwung als bei der Kreuzung Ri. Oberperfuss
dann abbiegende LKW´s  meinen Weg querten.
Um keine Harakiriaktion zu liefern, mußte ich Tempo rausnehmen, kam dann
aber wieder gut in den Tritt und fühlte mich eigentlich recht schnell. Habe
alles gegeben und war dann aber etwas enttäuscht, als die 12:00 bereits voll waren, ich
aber noch ein Stück vom Ziel entfernt war.
Finishte dann in 12 min 59 sek. und war eigentlich nicht zufrieden, obwohl ich gefühlmäßig
gut gefahren bin.
Bei genauem Studium der Ergebnisliste merkte ich dann, daß heuer die Zeiten duchwegs langsamer
waren. Schuld offenbar doch der Gegenwind. Also das Ergebnis doch nicht so schlecht.

Ergebnisliste Frühjahr 2014 

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Copyright by Walter Andre

17.5.14 Duathlon Mils

Da die Laufschuhe ja nunmehr auch zu meiner Grundausstattung gehören, hat es sich angeboten
meine 2 Lieblingsdiziplinen zu kombinieren.
Rennmäßig gibt es dafür in Tirol ja nicht viele Möglichkeiten. Eigentlich die einzige
ist der Duathlon in Mils. Heuer waren zugleich auch die österreichischen und tiroler Meisterschaften
bei dieser Veranstaltung.
Ich habe mich für die längere der zwei angebotenen Strecken entschieden: 10 km Laufen/40 km Radfahren / 5 km Laufen
Speziell vor der ersten Laufstrecke hat ich doch etwas Respekt, da es auf dieser „Dorfrunde“ eigenlich nur aufwärts und abwärts
geht und ich mich vor dem Radfahren nicht komplett abschiessen wollte.
Pünktlich um 12:00 Uhr dann der Start mit den Sirenen der Florianijünger.
Ich kam eigentlich ganz gut über die Laufstrecke. Beim Wechsel aufs Rad dann ein paar leichte koordinative Schwierigkeiten
bei Puls 180 (Knoten bei Laufschuhen geht nicht gleich auf / Radschuhe nicht gleich zu …)
Am Rad fühlte ich mich recht gut und dachte auch, daß ich einige Positionen gutmachte. Die Detailergenisse sagten mir dann aber, daß ich
eigentlich nur meine Position gehalten habe.
Die üblichen Anziehschwierigkeiten dann beim zweiten Wechsel auf die Laufschuhe – Puls immer noch bei 180.
Beim Weglaufen dann das Gefühl, daß man regelrecht „steht“. Aber bei dieser Phase des Rennens geht es fast allen so.
Mit meiner Leistung war ich dann aber doch sehr happy.
Gesamt Platz 32, Klasse 7. Platz, Zeit: 2 h 3 min 22 sek.

Sieger wurde das tiroler Urgestein in dieser Szene: Albuin Schwarz
Kompliment dem Veranstalter für eine perfekte Organisation, welche das hohe Startgeld doch rechtfertigte

Ergebnisliste Gesamt:
Klassenliste

 

Peerhoflauf 12.4.14

Vormittags noch 2 Stunden nicht gerade motiviert bei leichtem Regen im Inntal herumgefahren,
nachmittags dann Teilnahme beim „Er und Sie Bewerb“ des Peerhoflaufs.
Zwei Runden á 2.100 Meter standen auf dem Programm.  Eine sehr selektive Strecke mit
ständigem Auf und Ab und Start/Ziel direkt in der Wohnsiedlung. Neben dem 4.200 m Lauf gab es auch noch
die längere Strecke über 4 Runden (8.400m). Die Veranstaltung hätte sich wesentlich mehr
Teilnehmer verdient. Es stand aber  eine starke Abordnung unseres Laufteams Happy Fitness am Start.

Carina wurde in der W30 mit einer Zeit von 24 min 21 sek. Zweite.
Ich in der M40 mit einer Zeit von 17 min 27 sek. Erster.
In der „Partnerwertung“ wurden wir Gesamt Vierte.
Die Siegerehrung haben wir leider verpaßt.

Ergebnisliste

Spezial-Duathlon (300km Rad/42 km Lauf) – mein Frühjahrsprojekt 5./6.4.13

Da ich seit einiger Zeit nicht nur mehr ausschließlich am Radfahren bin, sondern auch gerne Laufe und schon  länger  der Gedanken eines Marathons in meinem Kopf herumspukt, habe ich mir ein Projekt überlegt, wo ich beides verbinden kann und dann von Haus aus auch nicht den Streß habe, irgendeine  bestimmte Zeit beim Marathon laufen zu müssen.
Nachdem ich über meinen Arbeitgeber, die Generali Versicherung, einen
Startplatz für den Linz-Marathon erhielt, war die Destination somit auch schon festgelegt und das Ziel ebenso: Möglichst kräfteschonend die 300 km nach Linz schaffen, extrem schnell regenerieren und dann am nächsten Tag den Marathon „überleben“, sprich gesund finishen.

Aber der Reihe nach:
Am Samstag 05:00 Uhr Abfahrt mit dem Rennrad in Innsbruck. Mike und Peter (mir kurzer Hose!)  wollten auch eine lange Tour und haben sich nicht lange bitten lassen, mit mir die Fahrt gen Osten aufzunehmen.
Der erste Teil übers Tiroler Unterland und St.Johann bis Lofer war
Kälte unser steter Begleiter. Nicht mehr als 7 Grad zeigte der Tacho.
In Lofer labten wir uns daher erstmals mit Kaffe und Kuchen.
Unsere Fingen dann auch nicht mehr klamm und lief es danach auch
wesentlich runder. Kurz vor Schneitzlreuth ein Tunnel mit Fahrverbot für Radler  und wir pflichtbewußt über den Radweg weiter, der uns auf
einen geschotterten Forstweg führte. Nicht gerade das ideale Terrain für unsere 23 mm breiten Rennradreifen. So machten wir zumindest Bekanntschaft mit einem Salamander und ein paar Wanderern.
Das erwartete Stop and Go dann in Salzburg mit vielen Ampeln. Nach
200 km dann die nächste Labe in Straßwalchen.
Mit perfektem Wind dann nach Wels, wo  Mike und Peter mit dem Auto von Anita abgeholt wurden und die Heimreise antraten.
Ich brauchte dann noch einige Zeit bis ich aus Wels herausfand und auf der
richtige Straße nach Linz war.  Jetzt noch in Linz mit dem Handy-Navigator das Hotel suchen, schließlich um 18:30 Suche beendet und eingecheckt – Teil 1 geschafft!

Sonntag 06:30 Uhr wieder Tagwache. Schnell Frühstücken und dann
holte mich schon Andi ab, der sich netterweise kurzerhand entschlossen hat, nicht nur mit mir den Marathon zu laufen, sondern sich auch als „Wasserträger“ zur Verfügung zu stellen.
Ich war dann doch etwas aufgeregt, war es doch mein erster Straßenmarathon und wußte ich auch nicht so recht was meine Beine noch hergeben und was mich auf den 42 km alles erwarten würde.
Nach dem eindrucksvollen Start auf der Autobahnbrücke ging es leicht abwärts und war das auch perfekt zum Einlaufen. Als ich merkte, daß der Körper doch noch was hergibt, hat mich das sehr zuversichtlich gestimmt und machten die ersten Kilometer im Pulk auch richtig Spaß.
Als der Pacemaker für die 03:30 Zeit dann ständig in unserem Bereich lief wurde das Ziel für den Ausgang kurzerhand nach oben korrigiert. Ab jetzt liefen wir auf Zeit, ob das gut geht …?
Hatte ich kurz mal einen Hänger, war immer wieder motivierend, wenn
wir an einer Menge von Zuschauern vorbeiliefen oder irgendwo Bands mit rockigem Sound und lauten Boxen entlang der Strecke spielten.
Bei Kilometer 30 wurde der Pacemaker dann plötzlich etwas schneller, was mir dann einige Probleme bereitete und ich etwas reißen lassen mußte. Wir haben ihn aber trotzdem nie aus den Augen verloren und kamen dann auch wieder näher. Ab Kilometer 38 pushte mich Andi ständig nicht locker zu lassen  und nochmal alles zu geben. Ich in seinem Windschatten und nur mehr hinter ihm her. Die letzten 200 Meter dann die absolute Quälerei und nochmal das Letzte gegeben.
Ziel erreicht und das noch mit einer nicht für möglich gehaltenen Zeit von 03 Stunden, 30 Minuten, 47 Sekunden
Gesamtrang: 287 / Klasse 58. Platz M-40

War ein gewaltiges Wochenende, wo alles perfekt gepasst hat.

Vielen Dank an alle die mich unterstützt haben:
Mike, Andi, Anita, Peter, Ursula Prenner und
natürlich meine Familie!

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Foto

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Sportlicher Jahresausklang beim Silvesterlauf 31.12.13

Optimale äußere Bedingungen (trocken und nicht zu kalt) für den heurigen Innsbrucker Silvesterlauf.
Um 17:00 Uhr war es dann so weit. 2 mal war eine 2,8 Kilometerrunde durch die Innenstadt zu absolvieren.
Da ich heuer doch wesentlich mehr als sonst gelaufen bin, wollte ich zumindest meine Endzeit vom letzten Jahr
verbessern. Dies ist mir dann schlußendlich auch deutlich gelungen. Nach recht schnellen Beginn (erster Kilometer in 3:39) hab ich ganz
gut ins Rennen gefunden und mich nicht total abgeschossen, so wie letztes Jahr. Konnte mein Tempo konstant durchhalten
und zum Schluß nochmals ein hohes Tempo gehen. Finished in 21:04, was Gesamt Platz 59. und in meiner Klasse Rang 13 bedeutete.
Mit der durchschnittlichen Pace von 3:46 kann ich sehr zufrieden sein und war genau 30 sek. schneller als 2012.
Überlegener Sieger wurde Simon Lechleitner in unglaublichen 17:04 (Pace 3:04)

Ergebnisliste

Erster Innsbrucker Spenden Lauf 16.11.13

Bin ja nicht gerade ein bekennender Fan von Facebook.  Aber nicht zuletzt wegen des sozialen Netzwerkes kam dieser toller Event zustande. Ohne viel kostspielige Werbemaßnahmen, lediglich durch zahlreiche „Postings“ auf Facebook und Mundpropaganda wurden an die 150 Läufer mobilisiert für einen guten Zweck bei freiwilligen Speden, sich um 17:15 auf der Tartanbahn des Tivolis zu treffen.
Unter der Schirmherrschaft des SK Rückenwind und Katharina Zipser wurde für Weihnachtsgeschenke für Kinder des Integrationshauses gelaufen.
Start und Ziel war die Laufbahn im Tivoli. Die Laufrunde war entlang der Autobahn, vorbei am Grematorium und beim Friedhof wieder retour über die Wiesengasse
ins Stadion. Diese Runde konnte bis zu sechs Mal (Halbmarathon) gelaufen werden. Ich entschied mich für 2 Runden – sprich knappe 7,3 km.
Angefeuert von meiner Familie lief ich für meine Verhältnisse ein ganz gutes Rennen. Hatte eine Pace von 3,55/min und war nach gut 27 min im Ziel.

Im Ziel gab es noch leckere Kekse und warmen Tee (gesponsert von Andi – Milford Tee) . Eine Tombola mit tollen Preisen rundete den tollen Lauf in lockerer Atmosphäre ab.
Vielen Dank an den Veranstalter!

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Abordnung unseres Vereins

Tour de Tirol – Kaisermarathon 5.10.13

Mein erster Marathon – gleich vorweg ich habs geschafft! Bin darüber total happy

Aber jetzt der Reihe nach:

Die Nacht verlief ziemlich unruhig. War ziemlich nervös vor meiner ersten Marathonteilnahme. Aber das war gar nicht schlecht, die Spannung und der nötige Strom war eindeutig da.
Am Start dann etwas Sonnenschein und die Hoffnung auf ein (möglichst) trockenes Rennen. Die Marschdevise für Andi und mich war gleich besprochen. Die ersten 20 Kilometer
versuchen halbwegs verhalten angehen und nicht überdrehen.
Gesagt getan und das war auch gut so. Nebenbei versuchte ich bei allen Labestationen was runterzukriegen. Hauptsächlich regelmäßig trinken und essen, zusätzlich zu meinem Hüftgurt, wo ich selbst noch 2 kleine Flaschen mithatte. Die ersten 8 Kilometer sind verflogen wie im nu, dann bei Kilometer 13 ein Anstieg und schon war Kilometer 16 erreicht. Richtig zur Sache ging es dann in Ellmau bei Kilometer 21, wo der lange und steile Anstieg auf den Hartkaiser begann.
Jetzt kam der Geländeteil der mir entgegenkommt. Unten noch Position 156, kam ich oben als 108. raus. Jetzt fing es auch stark zu regnen an und die Kälte machte schon ein wenig zu
schaffen. Die folgenden Kilometer hieß es abwärts Tempo zu machen und trotzdem ein wenig zu regenerieren für die kommenden Anstiege. Zu diesem Zeitpunkt war mir eigentlich schon klar, daß ich mein gesetztes Ziel „einfach finishen“ erreichen werde. Bei Kilometer 35 war der Mann mit dem Hammer immer noch nicht da. Hatte aber weiter Respekt und stärkte mich bei der Labe am Filzalmsee erstmal richtig kräftig mit 3 Becher Suppe, Wurstbrot und Iso.
Jetzt noch einmal 3 halbwegs lockere Kilometer bis zum Hexenwasser, bevor das Rennen nochmals neu gestartet wird. Der Anstieg auf die Hohe Salve begann. Zu diesem Zeitpunkt gings immer noch super und konnte mir nicht vorstellen, daß die letzten 3 Kilometer mir noch einen Strich durch die Rechnung machen könnten. Sah ich doch jetzt sogar noch Licht
eventuell unter 4 h 30 min zu bleiben. Aber es war wirklich so hart, wie mir es so mancher berichtet hatte. Geradeaus auf der Skipiste hinauf. Rutschiges Gras, Schlammig, rutschig, eine Steilstufe nach der nächsten. 3 km, 700 Höhenmeter die mir alles abverlangt haben. An Laufen auf diesem Streckenabschnitt nicht zu denken. Oben dann auch noch extreme Kälte.
Durchgeschitzt und durchgefroren dann überglücklich in 4:34:02 als Gesamt 98. /Klasse M40 Platz 21  im Ziel

Ergebnisliste Gesamt

Ergebnisliste mit Durchgangszeiten

 

Noch ein Statement zur Organisation:

Kompliment an den Veranstalter! War perfekt organisiert mit einer Vielzahl an Labestationen, wo kein Wunsch offenblieb. Ab dem Hexenwasser harrten dann immer wieder Betreuer mit Aludecken im Regen aus und versorgen die Läufer. Auch im Ziel war es glaub ich bei der Kälte über mehrere Stunden für die Helfer nicht sehr lustig – ein großes Lob!
Auch zur Entscheidung das Rennen dann später beim Hexenwasser abzubrechen. Ich hab für den Schlußanstieg ca. 35 Minuten gebraucht und das kältemäßig schon grenzwertig.
Viel länger wäre glaub ich schon gesundheitsgefährdend, auch wenn wahrscheinlich viele angefressen waren. Nicht verständlich auch für mich, daß einige nur  mit Trägerleibchen unterwegs waren, dabei war der Wetterbericht doch eindeutig, daß es zu regnen beginnen wird und auf 1.800 Meter ist es dann da eben nicht mehr lustig im Hochsommer-Outfit!