IVB Zeitfahren 8.6.11

Das heutige IVB  Einzel-Zeitfahren von Unterperfuss nach Ranggen war mein erstes Bergrennen im heurigen Jahr. Sollte speziell der Vorbereitung für die Dolomitenrundfahrt am Sonntag in Lienz dienen.
Das Wetter war wie prognostiziert sehr schlecht und fing es pünktlich zum Start um 18:00 Uhr zum Regnen an. Bis ich als Vorletzter dann dran war, hat es ziemlich gegossen.
Kein Problem, denn bei Schlechtwetterbedingungen hatte ich meistens recht gute Beine.
Gleich beim Start gab mein Radcomputer den Geist auf, sodaß ich (ohne Puls u. Geschwindigkeit) etwas orientierungslos war. Aber macht nix, dann halt einfach Vollgas.
Habe meine Taktik – großes Blatt solange es geht, dann aufs Kleine und Kurbeln und dann gegen Ende möglichst schnell wieder aufs große Blatt durchgezogen und war mit meiner Leistung recht zufrieden.

Aufgrund des schlechten Wetters waren leider nur 25 Starter gekommen.
Konnte daher auch in meiner Klasse den 3. Rang erreichen, mit einer Zeit von 12 min 00 sek.
Tagesbestzeit erzielte Martin Fritz in 10 min 26 sek.


Unter 11 Minuten blieben auch noch Larcher Klaus, Haller Bernhard und Burger Andreas.
Profifotograf Walter Andre war auch vorort und sollten bald noch Fotos folgen.

Ergebnisliste Frühjahr 2011

Start

Fotos copyright – sportfotos-andre

Nove Colli 22.5.2011

Wie im letzten Jahr wieder prächtiges Wetter und angenehme Temperaturen bereits um 05:30 Uhr als ich mich auf den Weg zum Start machte. Das Bild wenn sich 12.000 Radler Richtung Start bewegen war wieder einzigartig. Bin heuer im 2.Startblock gestanden und somit begann das Rennen für mich bereits um 06:05 Uhr kurz nach dem Start der Spitze.
Die erste Stunde (auf flachem Terrain) wurde ein mörderisches Tempo gegangen. Hatte immer so um die 45 km/h am Tacho. Gehört schon ein gewisser Masochismus dazu, wenn man dieses Tempo mitgeht, da ja noch 200 km und 3.600 Höhenmeter vor einem liegen.
Für mich ein ähnlicher Rennverlauf wie letztes Jahr. Hatte vielleicht nicht die selben spritzigen Beine und bin auch etwas verhaltener angegangen. Trotzdem konnte ich auf den ersten 4 Bergen (Polente, Pieve Rivoschino, Ciola und Barbotto) wieder sehr viele Konkurenten überholen.
Colli Nr. 5 und 6 (Montetiffi und Perticara) kam ich wesentlich zügiger als letztes Jahr drüber und fühlte mich auch noch gut als ich in meinen „Angsthügel“ Nr. 7 unten reinfuhr. Hatte auch bis 50 Meter vor der „Paßhöhe“ bzw. der Labestation kein Problem und war gedanklich schon in der Abfahrt, als sich plötzlich wie aus dem Nichts mein Magen hob und ich mich ohne Vorankündigung übergeben mußte, ohne daß ich mich besonders verausgabt habe.
Grund dafür war wohl leider ein Anfängerfehler: habe während des Rennens Koffeintabletten (ohne Rezept in der Apotheke um EUR 4,- erhältlich) genommen, anstatt Cola, Redbull oder Koffeingels.
Dies hätte ich besser nicht getan, da ich so was noch nie im extremen Renneinsatz probiert habe und nicht wußte wie mein Magen drauf reagiert.
Dachte mir jetzt ist die Zeit beim Teufel, jetzt heißt nur noch Schadensbegrenzung machen. Zwang mich zu Essen und zu trinken und machte mich in die Abfahrt.
Auf dem wohl leichtesten Colli (Nr. 8 Passo Siepi) mußte ich mich nochmals übergeben und war dann folglich stehend k.o. Bin den Berg mit Puls 119 raufgefahren (wenn ich mit meinem Rad in die Areit fahre, habe ich einen höheren Puls)
und habe mit mir gekämpft, ob ich überhaupt ins Ziel fahren soll, oder ob ich nicht den kürzesten Weg Richtung Hotel nehme.
Demotiviert wegen der Hunderten die mich jetzt überholten kämpfte ich mich über den Berg in die Abfahrt.  Hängte mich dann bei einer größeren Gruppe an und nahm schließlich wieder halbwegs fit den neunten und letzten Berg (Gorolo) in Angriff.  Steigungen im hohen zweistelligen Prozentbereich und die Mittagshitze verlangten nochmals alles ab, ehe es in die Abfahrt nach Cesenatico ging. Daß ich kurz vor dem Ziel die Gruppe wegen Krämpfen reissen laßten mußte, war eine logische Konsequenz meines ausgepumpten Körpers.
Troztdem war ich noch gut 20 Minuten schneller als im Vorjahr und mein Minimalziel  zumindest unter den ersten Tausend  und Zeit von 7 Stunden 30 Minuten erreicht

Gesamtrang: 937, Klassenrang: 188 , Zeit: 07:30:06

Wäre mir dieser Fehler nicht passiert, wäre an diesem Tag wohl eine super Zeit möglich gewesen … aber was wäre wenn …

Möchte aber nächstes Jahr bei diesem großartigen Event jedenfalls wieder am Start stehen und einmal ohne größere Probleme durchkommen. Aller guten Dinge sind ja 3.
Eine Zeit von 7 Stunden 15 min müßte doch zu schaffen sein – wäre so ca. Platz 500 – 600

Sieger übrigens kein Unbekannter: Corradini Antonio  – hat letztes Jahr auch den Ötztal-Marathon gewonnen!
Fünfter auch kein Nobody: Raimondas Rumas (Dritter Tour de France 2002)

Vita Club Radmarathon 1.5.2011

Wie im vorigen Jahr wählte ich wieder als Start in die Saison den Radmarathon in Salzburg. Diesmal mit der ganzen Familie angereist, hatte ich kräftige Unterstützung
am Tag der der Arbeit. Das Wetter war bedeckt, aber die Temperaturen ideal. Die Teilnehmerzahl hat sich gegenüber dem letzten Jahr (250 Starter) auf 470 fast verdoppelt. Dementsprechend stark war natürlich die Konkurrenz bei dieser stark wachsenden Veranstaltung.  Mit dem Sieger HPO (Hans-Peter Obwaller) und dem Zweiten Felix Spensberger haben sich dann wohl auch die Stärksten, vorallem auch am Berg, durchgesetzt.  Als letzten Anstieg haben die Veranstalter heuer auch noch die Ziestelalm (am bekannten Gaisberg) eingebaut, der knapp vor Schluß noch einmal alles abverlangte.
Doch von Anfang an: Die erste halbe Stunde ging es wieder neutralisiert bis Hallein. Dabei nix neues: hektisches Treiben im Feld ständig bemüht weiter nach vorne zu kommen.
Es war relativ viel Autoverkehr und hielt ich mich möglichst heraus und dann erst am ersten Anstieg auf Krispel richtig durchzustarten. Da merkte ich dann auch schon: Meine Beine heute sind wirklich gut und konnte ich gleich Position um Position gutmachen. Die anschießende rasante Abfahrt wieder die alten Probleme des Postionsverlustes, konnte nach
der Abfahrt aber noch das Hinterrad einer größeren Gruppe erwischen, was notwendig ist für eine weiterhin gute Ausgangsposition. Die nächsten 40 km dann immer wieder ein welliges Terrain mit Auf und Nieder. Z. b. vorbei beim Fuschlsee und beim A1 Ring.
Neu für mich war dann der letzte Anstieg Richtung Gaisberg, den ich ein bißchen ins Blaue fuhr. Es fing zu Regnen an, die Sicht war Schlecht, das Tempo extrem hoch. Bin mit einer großen Gruppe unten reingefahren und konnte mich dann gleich mal unter den ersten 5 festsetzen. Das Tempo wurde immer höher (teilweise über 20km/h) und dachte ich mir immer, allzuweit kanns doch nicht mehr sein! Hat sich aber doch ziemlich gezogen und alles abverlangt. Die anschließende  Abfahrt zuerst durch dichten Wald auf einer leichtberechneten Straße hat mir dann doch zu viel Respekt eingeflößt und verlor ich Rang um Rang.  Im Ziel waren es dann 11 Plätze die ich auf der letzten Abfahrt von ca. 5 km nach Salzburg verloren haben. Auf dem letzten Kilometer vor dem Ziel habe ich nochmals alles gegeben, konnte die Gruppe aber nicht mehr erwischen und fehlten mir 3-4 Sekunden auf eine wesentlich bessere Platzierung.

Bin aber trotzdem hochzufrieden, vorallem da die Leistung am Berg wirklich gut war (Durchschnittswatt über die 3 Stunden 234 / Maximalwatt 497)

Gesamt Platz: 36.

Klassenrang: 15 (war in der gleichen Klasse wie HPO)

Ergebnisliste komplett:

Kompliment an die Veranstalter für die tolle Organisation, die leckeren Kuchen im Ziel und das tolle Geschenk:  geile Dress von Santini!!

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Die Kids warteten schon im Ziel

Stieglreith Trophy 29.01.11

War zwar im Jänner bislang noch nicht besonders viel auf den Skiern, trotzdem wollte ich bei dem „Heimrennen“ unbedingt mitlaufen. Habe mich wieder für die Hobbyklasse entschieden, welches als reines Bergrennen ausgetragen wurde. Die Rennklasse mußte Rauf, Runter und wieder Hinauf nach Stieglreith. Da das Auf- und Abfellen erst mal im Trockentraining geübt werden müßte (wohl auch das Abfahren) war ich in der Hobbyklasse gut aufgehoben. Leider

 waren nur 17 Läufer am Start. Trotzdem einige bekannte Namen unter ihnen und ging es vom Start weg auch gleich zur Sache. Der untere Teil ist ja extrem steil und ist mir aber sehr gut gelegen. War gleich mal in der Spitzengruppe und an 4. Position.  Somit eine gute Ausgangsposition. Leider war es diesmal extrem glatt (eiskraupeliger Schnee) und so kam ich ins Rutschen. Mußte alle Kraft aufwenden, um nicht nach unten zu Rutschen und schnallte der Puls auf Maximalleistung hoch. Nachdem ich mich erfangen hatte war ich leider nur mehr Achter. Brauchte eine Zeit bis ich wieder den Rhythmus fand. Ende Steilhang konnte ich wieder Tempo aufnehmen und zu 2 Überholmannövern

erfolgreich abschliessen . Als ich dann kurz vor dem Ziel auf der Dachterrasse noch die Anfeuerungsrufe meiner Familie hörte, gab ich nochmals alles und machte noch einen Platz gut. Wurde dann zufriedener Fünfter und verfehlte das Stockerl nur um 22 Sekunden.
War aber wieder ein tolles Erlebnis bei untergehender Sonne und Fluchtlicht und den vielen Zusehern teilzunehmen.

Einlaufvideo:

Einlaufvideo von Carina

http://www.youtube.com/embed/cEHlv5hXwVg

Ergebnisliste Stieglreith

 

Startfoto copyrigth Walter Andre
Startfoto copyright Walter Andre

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Kolsass-Berglauf 12.12.2010

Um mich für die 3er Wertung (Kolsass Radrennen, Kolsass Bergrun, Gilferttrophy) im Rennen zu halten, habe ich mich – der für mich ungewohnten Herausforderung – Berglauf gestellt.
Seit meiner Fußverletzung bin ich über ein Jahr nix mehr gelaufen und in den letzten Wochen ein paar mal auf der Innpromenade locker „galoppiert“. Meine Erwartungshaltung daher sehr bescheiden gewesen.
Bis wir die Kinder und Rodeln verstaut hatten, war die Zeit etwas knapp und hatte ich noch knappe 15 min zum Aufwärmen, bis der Startschuss fiel. Laufathleten von überall her (einer sogar aus Portugal) und ich mittendrin, schon etwas ungewohnt.
Bin vom Start weg relativ locker (soferne das überhaupt geht) gelaufen, um meine Körner nicht gleich alle zu verschiessen. Das hat sich bezahlt gemacht nach wenigen Minuten haben sich die Positionen schon gefestigt und lief ich mein Rennen. Konnte dann, wos steiler wurde, Position um Position gut machen. Bis zum Jägerhof war die Straße frei und wartete da auch meine Familie. Fühlte mich da auch noch recht gut. Die letzten 2,5 – 3 km war die Strasse dann schneebedeckt und lief ich in einer Dreiergruppe ein gutes Tempo. Überholmannöver kosteten viel Kraft weil man da in den losen Schnee hinaus mußte. Noch ein kurze Zielspurt, einen Kontrahenten noch niedergekämpft und zufrieden, da nicht komplett zerstört, im Ziel.
Mit Platz 42 (von 92 Teilnehmern) und der Zeit von 33min 30 sek. kann ich auch gut leben

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Ergebnisliste

Einlaufvideo (echt lustig!)

Der Topbericht von Winfried Stinn auf Laufreport.de:
http://www.laufreport.de/archiv/1210/kolsass/kolsass.htm

Finale im Stubaital – Stubaier Mountainking 9.10.10

Traumhaftes Herbstwetter und Temperaturen um die 20 Grad. Die Veranstalter hatten somit recht, die Veranstaltung um 2 Wochen zu verschieben. Wenngleich ich damals doch etwas sauer war und ich mit statt Rennen  fahren, im Keller auf den Ergometer setzen mußte. 
Wie immer war dieses Rennen wieder sehr stark besetzt: Götsch, Obwaller und konsorten drückten dem Rennen ihren Stempel auf. Nach einer neutralisierten Dorfrunde in Neustift ging es dann aber  vom Freitzeitzentrum Neustift beim offiziellen Start gleich voll zur Sache.  Trotz Gegenwind wurde ziemlich aufs Tempo gedrückt. Jetzt hies es einemal bis Ranalt dran bleiben und dann mein eigenes Rennen zu fahren. So war es dann auch kaum verwunderlich als Götsch und Co bei der Galerie vor Ranalt nochmals schneller wurden und das Feld auseinanderbröckelte.  Ich fuhr bereits mit einem Puls von 191 in die schwerste Steigung des Tages. Konnte mich dann aber quälen und brachte den Puls gegen Ende der Steigung sogar auf 200 um für die folgende Flachpassage einen Windschatten zu ergattern. Spätestens jetzt wußte ich daß die Beine heute nicht die schlechtesten sind.  Kurz vor Beginn der letzten Galerie (ca. 1000 m vor dem Ziel) konnte ich das Tempo von meinem Teamkollegen Dieter Hye nicht halten.  Auch Jürgen Juen überholte mich in der Galerie. Konnte mich an seinem Hinterreifen aber festbeissen, um ihn dann auf den letzen Metern noch niederzusprinten. Erreichte dann mit einer Zeit von 42min 38 sek. als  Gesamt 39. und 7. in meiner Klasse das Ziel.
War aber vorallem wegen der Leistung zufrieden, da ich beim letzten Rennen nochmals alles geben konnte und sogar einige Konkurrenten, die sonst immer vor mir waren (Juen, Empl, ..)
hinter mir lassen konnte.
Sieger Filipo Götsch vor HPO und Kirchmair Stefan. Bei den Damen wie immer erfolgreich Wacker Patrizia

Ergebnisliste Gesamt
Klassenwertung

Kolsassberg Classic 2010

Über 120 Teilnehmer waren gestern beim 10. Kolsassberg Classic bei super Wetter und sommerlichen Temperaturen am Start. Mit dabei auch sehr viele namhafte Fahrer. Unter ihnen auch der Sieger (und diesjährige Zweite beim Ötztalmarathon) Götsch Philipp aus Südtirol. Mit einer unglaublichen Zeit von 19:46,50 ließ er die Konkurrenz ganz schön alt aussehen und nahm dem Zweiten Spensberger Felix bereits 44 Sekunden ab.  Wer die schwere Strecke kennt, weis wie diese Leistung einzuschätzen ist. Die Saison neigt sich dem Ende und trotzdem noch solche Leistungen!
Mit meiner Leistung war ich nur bis zum Jägerhof (ca. Hälfte der Strecke) zufrieden. Die zahlreichen Zuschauer trieben uns zwar die Steigung hinauf, mußte ich dann aber auf Höhe des Gasthauses runterschalten und kam danach nie mehr in Tritt, obwohl mir ab da die Strecke wesentlich besser entgegengekommen ist, da nicht mehr ganz so steil wie vorher. Mußte noch einige Konkurrenten auf den letzten Metern ziehen lassen, vor denen ich mich gerne klassiert hätte. Die Zeit von 26: 39 ist nicht ganz so schlecht und bedeutete den 9. Klassenrang.
Mal schauen ob ich nächstes Wochenende noch den Stubaier Mountainking fahre und die Saison vielleicht nochmals versöhnlicher beenden kann.

hier die Ergebnisliste:

copyright http://www.sportfotos-andre.at/    copyright http://www.sportfotos-andre.at/  

 Fotos copyright http://www.sportfotos-andre.at/

Podestplatz beim MTB-Hillclimb auf die Simmering Alm

Im Zuge der Tiroler Hillclimb-Meisterschaft veranstaltete Krug Georg mit seinen Leuten auch ein etwas kürzeres Rennen für die Sportklasse. Die Eliteklasse, die um die Medaillen fuhren starteten um 14:30 Uhr in Mötz, wir zeitgleich in Obsteig beim Grünberglift. Mit dem gleichen Ziel: die Simmering Alm. Für uns waren es ca. 850 Höhenmeter für die Elite ca. 400 mehr.
Beim Einfahren war ich noch skeptisch,  die Strecke schien mir nicht wirklich entgegenzukommen. Ziemlich steil und recht unruhiger Untergrund. Das Wetter aber ideal für mich: recht kühl und wolkenverhangen.
Wir, die Sportklasse, starteten mit der U17, welche ebenfalls um Edelmetall ritterten. Gleich nach der Startfreigabe, leichte Probleme in die Pedale zu kommen und keine gute Ausgangsposition für die ersten Kurven. Kam dann aber recht gut in Tritt und war bald schon an 4 Position. Nach gut 250 HM wurde ich vom späteren Sieger meiner Klasse  überholt. Konnte dann noch einen U17 Fahrer abschütteln und fuhr den Rest des Rennens an 5. Stelle. Vor mir 3 U-17 Fahrer und eben mein Klassenkonkurrent. Nach hinten hatte ich Vorsprung. War meiner Sache aber nie richtig sicher, da ich die Strecke nicht kannte und immer wieder mal ganz schön steile Stellen alles abverlangten. Erst als ich die Stimme von Moderator Hochreiter Bernhard hörte, war ich mir sicher, ich werde Zweiter!
War eine super Veranstaltung und meine beiden Kids hatten auch noch eine Gaudi mit dem großen Pokal.

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 Tiroler Meister im Hillclimb 2010 wurde ungefährdet Traxl Andi, vor Steinkellner und Kerber.

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 Ergebnisliste Tiroler Meisterschaft Hillclimb 2010 (und Sportklasse)

Das war der 30.Ötztal-Marathon …

Der „Ötztaler“ hatte heuer ja ein ganz besonderes Jubiläum. Wurde er doch bereits zum 30. mal ausgetragen. Wenn ich meine persönlichen Teilnahmen so nachzähle habe ich auch (ein kleines) Jubiläum. Bin ihn heuer zum 10. mal gefahren (9 mal davon auch das Ziel gesehen). Nachdem ich 3 Jahre ausgesetzt habe, war es heuer wieder etwas ganz besonderes am Start zu stehen. Man spürt bereits am Tag vorher in Sölden etwas Besonderes, was eben bei anderen Marathons nicht ganz der Fall ist.
Endlich ist man in Sölden, endlich ist die Zitterei mit dem Wetterbericht vorbei, endlich kommt der große Tag X auf den man das ganze Jahr hintrainiert, endlich fällt dann auch ein gewisser Stress ab, endlich ….

Meine Vorbereitung war ja alles andere als gut. Konnte seit Ende Juli kein wirklich gutes Training mehr machen. Längere Ausfahrten waren Mangelware. Die Antibiotika haben eindeutig ihre Spuren hinterlassen und mußte ich realisieren, daß einfach keine Wunderdinge im Moment von mir zu erwarten sind.
Trotzdem war ich immens froh, als ich dann bei perfektem Radlwetter und wieder gesund am Start in Sölden stehen konnte. Um mir eine gute Ausgangsposition zu verschaffen, oder auch weil die Nervosität doch ziemlich groß war bin ich bereits um 05:45 Uhr am Start gestanden.
Überhaupt war ich heuer so nervös, wie eigentlich noch nie bei einer anderen Ötzi-Teilnahme. Zu unsicher war es, ob ich gut durchkommen würde.

Nach einem großen Rahmenprogramm ging es dann aber doch endlich um 06:45 Uhr los. Bereits nach den ersten Tritten merkte ich, daß die Beine nicht die schlechtesten sind. Die Strecke von Sölden nach Ötz bereitete keine Schwierigkeiten und ging es dann endlich richtig los. Freute mich schon richtig ins Kühtai reinzufahren. Konnte
Tempo machen und hatte einen guten Rythmus. Nach 1 h 08 min war ich dann oben. Schnell eine Flasche getauscht und dann ab in die bereits sehr sonnige Abfahrt. Eine kleine Schrecksekunde dann in Haggen. Da stand plötzlich eine Kuh auf der Straße und mußte ich einen Haken schlagen und stark abbremsen um nicht mit ihr zu kollidieren. Gott lob war grad keiner hinter mir. Ein anderer hatte nicht so viel Glück wie ich, wie ich später gelesen habe und ist in die Kuh hineingefahren. Ab Kematen hat sich dann bald eine Gruppe gefunden und fuhren wir so durch Innsbruck und dann ging es in die zweite Steigung des Tages:  den Brenner.
Hielt mich im hinteren Bereich des Feldes auf, da das Tempo ohnehin recht hoch war.  Auch wir fuhr ich noch voll im „Soll“. Brauchte 1 h 11 min auf den Brenner. Dort wartete meine nächste Labestation (Danke an Joe). Die Trikotaschen gefüllt und dann gleich weiter nach Sterzing.
Jetzt beginnt das Rennen nochmals neu. Wollte unbedingt in 1 h 10 min auf den Jaufenpaß  hochfahren, um mir einen „Vorsprung“ für das Timmelsjoch herauszufahren. Ab Kalch hat mich mein Teamkollege Dieter dann begleitet und mich nach oben „gepusht“.  Auf den letzten 300 Höhenmetern wurde ich dann aber doch langsamer und mußte mich ganz schön quälen um halbwegs Tempo zu machen. Oben war ich dann in 1h 15 min, was o.k. war. Leider konnte ich mich auf der Abfahrt nicht wie erwartet erholen und fuhr dann unten ins Timmelsjoch erst  mal ziemlich „blau“ rein. Hab versucht dann möglichst viel Essen und Trinken reinzubekommen. Es dauerte aber gut eine Stunde bis ich mich halbwegs erholt habe. Ab da wars dann eigentlich o.k. Bei der Labestation Schönau noch schnell einen Kuchen und Melone einverleibt und dann rein in die letzten 700 Höhenmeter. Die waren dann auch noch gut zu schaffen, nur leider konnte ich den Rückstand, den ich bei Einfahrt ins Timmelsjoch aufgerissen habe, nicht mehr kompensieren. Als ich auf der Paßhöhe sah, daß es ziemlich knapp wird, meine Bestzeit von 8 h 53 min zu schlagen habe ich nochmals alles gegeben und fuhr dann in 8:49.52,8 ins Ziel. Dies bedeutete Gesamtrang 397 und Klassenrang 217.
War dann doch sehr zufrieden, trotz Formschwäche meine persönliche Bestzeit verbessert zu haben.
Bleibt die Erkenntnis, daß wenn alles perfekt laufen würde, wohl sogar  eine Zeit von 8 h 30 min möglich ist.

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Hier noch die detaillierten Zeiten lt. Veranstalter:

Name Karlheinz Jäger
Startnummer 4195
Land/Ort A-Innsbruck
Kategorie Männer / Uomini M1
Startzeit 6:46.18,5
Zielzeit 15:36.11,3
Fahrzeit 8:49.52,8
Durchschnitt 26,949 km/h
Rang Gesamt 397.
Rang Kategorie 217.


Durchgangszeiten auf der Strecke
 

Stelle Tageszeit

Fahrzeit

 

 

 

 

Rang

 

 

 

 

Gesamt

 

 

 

 

bis Oetz 7:25.15,1

38.56,6

600.

1007.

bis Kühtai 8:33.31,1

1:47.12,6

124.

246.

bis Innsbruck 9:20.30,3

2:34.11,8

145.

289.

bis Brenner 10:32.28,5

3:46.10,0

138.

276.

bis Gasteig 10:59.03,4

4:12.44,9

140.

285.

bis Jaufenpass 12:14.41,5

5:28.23,0

181.

343.

bis St.Leonhard 12:41.20,9

5:55.02,4

186.

352.

bis Timmelsjoch 15:01.15,3

8:14.56,8

226.

415.


Bergzeitfahren Oetz-Kühtai 17.3km, Höhenunterschied 1200m

Fahrzeit 1:08.16,0
Durchschnitt 15,205 km/h
Rang Gesamt 226.
Rang Kategorie 109.

Bergzeitfahren Innsbruck-Brenner 38.2km, Höhenunterschied 697m

Fahrzeit 1:11.58,2
Durchschnitt 31,846 km/h
Rang Gesamt 270.
Rang Kategorie 143.

Bergzeitfahren Gasteig-Jaufenpass 21.6km, Höhenunterschied 1130m

Fahrzeit 1:15.38,1
Durchschnitt 17,134 km/h
Rang Gesamt 529.
Rang Kategorie 291.

Bergzeitfahren St.Leonhard-Timmelsjoch 31.4km, Höhenunterschied 1759m

Fahrzeit 2:19.54,4
Durchschnitt 13,466 km/h
Rang Gesamt 644.
Rang Kategorie 356.


Kühtai Bergkaiser 2010

Kämpfte gestern mit mir selber, ob ich mich wirklich an den Start stellen sollte.  Meine gesundheitliche Verfassung ist leider nicht besonders gut, wollte aber auf der einen Seite vor dem Ötztaler noch ein Rennen fahren. Mit Halsschmerzen und erhöhtem Puls (durch Antibiotika) stand ich schließlich bei Prachtwetter am Start. Neutralisiert ging es über die Kranebitter Allee und über die Bundesstraße bis Zirl und Kematen. Kurz nach dem Kreisverkehr in Kematen erfolgte dann die Startfreigabe. Ich war ziemlich weit hinten im Feld und konnte dem Führungstrupp nur mehr nachschauen. Nicht weit vorne konnte ich meinen Klubkollegen Dieter Hye erkennen und fuhr das Loch zu ihm zu. Fuhr dann im Windschatten von Dieter hinterher und fühlte ich mich eigentlich dann gar nicht mal so schlecht. Die Steigung in Gries war dann ziemlich hart. Mit Puls über 190 kamen dann doch ein wenig Zweifel, ob ich ich das Tempo weitergehen soll. Vor der letzten Steigung in St. Sigmund ließ ich dann reißen und fuhr einen Tick langsamer. Das war auch gut so. Konnte so doch weiterhin ganz gut Tempo machen und meinen Rhytmus durchziehen. Ohne gröbere Probleme bis zum Ende der letzten Gallerie und dann nochmal alles gegeben. Am Schluß wurde es bei einem topbesetzten Rennen, wo wirlklich alles was Rang und Namen hatte am Start war, ein  60. Platz Gesamt und 20. Platz in meiner Klasse. Die Gesamtzeit war 1:42:16:38.  Vom Kreisverkehr in Kematen selbst gestoppt. Von da weg benötigte ich 1h 15 min. Damit war ich auch in Anbetracht meiner Verfassung sehr zufrieden.

Hoffe jetzt nur noch das ich das leidige Halweh endlich wegbekomme.

Ergebnisliste Gesamt:

kuh_2010-gesamt

Ergebnisliste nach Klasse

kuh_2010-klassen