Kolsassberg-Classic 2.10.2011

Halte mich bei diesem Rennbericht sehr kurz, da ich mich bei längerer Überlegung immer noch sehr über meine mäßige Leistung ärgern muß.
Meine persönliche Vorgabe war eine Minute schneller zu fahren als 2010 und somit mit einer 25 iger Zeit zu finishen. Im Endeffekt war es so, daß ich nochmals
eine Minute langsamer war als 2010 und mit 27 min 40 sek. ins Ziel kam. War mir während des Rennens aber auch schon klar, da ich im Training mit niedrigerem Puls eine höhere Geschwindigkeit fuhr.
Somit also auch keine gute Ausgangsbasis für den Berglauf  dann im Dezember.
Fazit: mit so einer Form werd ich mich nächstes Jahr nicht mehr zu einem Bergrennen begeben. Fahre nur mehr, wenn die Form auch wirklich paßt
Gut daß die Rennsaison jetzt zu Ende ist und gilt es dann wieder neue Motivation für nächstes Jahr zu finden.

Ergebnisliste

Noch etwas positives: Wieder einmal schöne Fotos von Walter Andre copyright
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Stubaier Mountainking 24.9.11

Wieder einmal konnten die Mannen um Cheforganisator Peter Schlaucher ein sehr starkes Fahrerfeld in Neustift an den Start bringen. Wie gewohnt ging es dann auch gleichmal ganz ordentlich zur Sache. Ein Sturz zerteilte das Feld dann. Ich konnte gerade noch den Anschluß schaffen, ehe das Tempo  kurz vor der Galerie in Ranalt dann nochmals erhöht wurde und die Spitzenfahrer das Feld endgültig zerlegten. Ich kam noch ganz gut über die Steigung in Ranalt und kamen dann von hinten mein Teamkollege Dieter Hye, Plattner Michael u. Bernhard Empl. Die zwei Erstgenannten machten dann abwechseld Tempo, ehe es mir dann bei den Grawa-Wasserfällen zu viel wurde und ich reissen lassen mußte. Diese 3 bildeten auch fast das Siegerpodium der Sportklasse 3. Nur Bernhard Empl fiel noch als 4. heraus. Ich fuhr dahinter ein einsames Rennen und wurde dann leider noch von 3 Fahrern überholt. Konnte leider nicht mehr zulegen und finishte wenige Sekunden hinter Wienicke Roman als 15.  der Sportklasse 2. Wie gesagt war ca. 3-4 Sekunden hinter Wienicke und finishte somit in 44 min 06 sek. Leider werde ich in der Ergebnisliste  mit 44 min 32 sek. knapp eine halbe Minute langsam gewertet als ich eh schon war. Aber was solls, hätte auch nix an der Platzierung geändert.

Ergebnisliste Stubaier Mountainking 2011

Fotos von Walter Andre copyright
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Mutterer Alm Berglauf 18.9.2011

Da mir meine erste Berglaufteilnahme (Kolsass) letztes Jahr, sehr viel Spaß gemacht hat und die Radsaison schon etwas beim Ausklingen ist, habe ich mit kurzerhand
entschlossen beim Mutterer Berglauf mitzumachen, zumal es da  dann auch die Annehmlichkeit gibt, mit der Gondel ins Tal fahren zu können.
Ohne große Erwartungshaltung am Start beim Mutterer Schwimmbad gestanden und der Puls kaum höher als normal (am Vortag in Thaur wars genau umgekehrt).
Rangger Thomas sprintete vorne weg und die potentiellen Sieganwärter hinterher. Versuchte anfänglich recht locker anzugehen und noch nicht gleich voll zu übersäuern. Bis zum Nockhof mußte ich mich recht plagen, lag da aber ganz gut im Rennen. Nach einem kurzen Schluck bei der Labe, ging es mir in den folgenden Steilpassagen immer besser. Einen Kilometer vor der Sennalm konnte ich zu Kühr Peter und noch einem Läufer aufschließen. Fühlte mich da auch noch sehr gut. Dann bei der Mutterer Alm kurz mit meinen wartenden Kids abgeklatscht und die letzten Höhenmeter auf der Skipiste im Zick-Zack-Kurz Richtung Speichersee. Beim folgenden Abwärtslaufen mußte ich meine zwei Kontrahenten dann ziehen lassen, wollte wg. meiner-  zwar bereits verheilten-  Fersenverletzung,  nix riskieren.
War mit  meiner Zeit und meiner Platzierung  letztlich sehr zufrieden, da ich ja fast ohne Lauftraining teilnahm. Wobei die vielen Kilometer am Rad natürlich sicher kein Nachteil sind …

meine Ergebnisdetail:  7200 m – 7,2 km  Zeit: 0:45:09,0   Gesamtrang 16. / Klasse 5.      km/h: 9,57     min/km  6:16

Jedenfalls eine tolle Veranstaltung, die hoffentlich nächstes Jahr bei besserem Wetter wieder stattfinden wird.

 Unglaublich tolle Leistung der Sieger (Mattle vor Holzknecht Markus u. Förster ), aber auch speziell des ältesten Teilnehmers Fasser Kurt, 84 Jahre alt!

Ergebnisliste:
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Thaurer Alm Rennen 17.9.2011

Nach ein paar Wochen Rennpause nach dem Ötztaler hat sich das traditionelle Thaurer Alm Rennen bei prächtigem Wetter angeboten. Bin dieses mit Topfahrern besetzte Rennen zum letzten mal 2007 gefahren. Aufgrund des starken Fahrerfeldes fiel meine Zielsetzung auch etwas bescheiden aus, wollte ich doch meine damalige Zeit von 39 min 48 sek. verbessern.
Doch bereits beim Einfahren war mir klar, daß dies heute kein leichtes Unterfangen wird. So gab es eine neue Streckenführung. Nach Start beim Gasthof Purner geht es zwar die übliche Asphaltstraße hoch, doch nach kurzer Fahrzeit geht es dann gleich rechts weg in den sogenannten Ladinsweg. Dort ist bereits schottriger, loser Untergrund und deftige Steigung. Überhaupt hat es dieses Rennen mit einer Durchschnittssteigung von 11,7% etwas für „Rampenkiller“ zu bieten.
Auf dieser neuen Streckenpassage lief es mir eigentlich noch ganz gut und war sogar die Spitze noch einige Zeit in Sichtweite. Doch dann bei der Einmündung auf die alte Rennstrecke, wo es gilt Tempo zu machen, hatte ich etwas Probleme und fuhr auch zu verhalten, immer im Hinterkopf daß noch ein paar Körner für die letzen brutalen 800 Meter vorhanden sein sollten. Als ich auch das Tempo der Fahrer in meinem Leistungsniveau nicht mehr halten konnte, war mir klar, daß es heute keine neue persönliche Bestzeit geben wird.
Zum Schluß konnte ich wenigsten noch mal alles rausholen und Jürgen Juen noch etwas distanzieren. Fuhr dann mit einer Zeit von 41 min 00 sek. als Gesamt 31. doch deutlich langsamer als 2007 ins Ziel.  Bei genauerer Analyse der Zeiten anderer Fahrer vom Vorjahr gegenüber heuer zeigt aber, daß die Fahrzeit trotz geänderte Streckenführung eigentlich ziemlich die gleiche sein sollte. Die alte Strecke mit viel Asphalt ist wohl etwas länger und weniger steil, dafür kürzt die neue mit deftigen Steifungsprozenten etwas ab.
Somit das Ergebnis nicht wirklich zufriedenstellend.
Im Ziel wartete dann das bekannte und wohl beste Kuchenbuffet bei einem Bergrennen.

Ergebnisliste:

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Fotos copyright Walter Andre

Das war der 30.Ötztal-Radmarathon 28.8.2011

06:45 Uhr, Sölden, stehe im 1.Starblock, endlich ist die Zeit Wartens und der vielen offenen Fragen vorbei?
Wie wird wohl das Wetter? Hab ich richtig trainiert? Hoffentlich bin ich gesund? Was zieh ich an? Was werde ich wann essen? Wie schnell fahre ich wo rauf? …
Bei keinem anderen Marathon liegt wohl so viel Anspannung in der Luft wie beim „Ötztaler“. Überall Anspannung. Kaum lockere Gesichter am Start.
Der Veranstalter hat alles perfekt vorbereitet, es ist also angerichtet.
Moderator Peer Othmar zählt herunter und pünktlich geht es los. Die Zeit der Spekulationen, der offenen Fragen und der Ungewißheit ist vorbei, jetzt gilt es!
Bei kühlen 5-6 Grad geht es das Ötztal recht zügig hinaus. Ich halte mich zurück und versuche meine durchgefrorenen Finger warmzukriegen. Endlich in Ötz, jetzt beginnt das
eigentliche Rennen.  Habe mir vorgenommen das Kühtai recht zügig zu fahren, aber mich nicht komplett abzuschießen. War dann in 1h 8 min oben und noch super im Rennen (bis dahin Gesamtrang 313). Nach kurzem Stop bei meinem ersten Betreuer (Mike W.) stürzte ich mich gleich in die Abfahrt und konnte mich auch endlich überwinden das Rad richtig laufen zu lassen. Bis Kematen hat sich dann auch gleich eine kleine Gruppe gefunden, die bis Innsbruck stetig anwuchs und fast schon unüberschaubar groß  in den Schönberg hineinrollte (so ca. 200 Fahrer). Dort war das Tempo auch recht hoch. Ab Matrei wurde dann aber gebummelt und dachte mir, macht auch nix, hab ich umso mehr Körner noch für die restlichen Berge.
Der letzte Anstieg auf den Brenner, war dann gesäumt durch viele Zuschauer und Betreuer, dadurch wurde die Gruppe auch zerlegt. Ich blieb auch bei meinem Bruder als zweiten Posten an diesem Tag stehen und labte mich mit Schinkenbrot und Cola.
Kaum in Sterzing angekommen schon wieder Kohldampf, also legte ich noch ein Nutellabrot nach. Blase entleert und dann rein in den Jaufenpaß. Meine Taktik war dort: Ganz piano zu fahren und ja nicht zu überdrehen. Als ich jedoch sah mit welchem Speed da manche unten reinfuhren ließ ich mich die ersten dreihundert Höhenmeter verleiten auch mit einem für mich zu hohen Puls zu fahren. Stellte dann aber in Kalch, nachdem mich mein Teamkollege Dieter eingeholt hatte, etwas ab und reduzierte das Tempo. Dann kurz vor dem Jaufenhaus kündigte sich mein üblicher „Hänger“ an, gerade als der Star der Veranstaltung: Jan Ullrich, an mir vorbeischoss. Gott sei Dank wartete beim Jaufenhaus meine 3. Verpflegestation (Mike H.) Nach ein paar Bechern Suppe, kämpfte ich mich dann auf die Paßhöhe.
Ein Blick auf die Uhr verriet, ich liege eine Minute hinten gegenüber meiner letztjährigen Durchgangszeit. Also Vollgas in die Abfahrt nach St. Leonhard. Fühlte mich sehr gut und vorallem in der Kurvenlage sicher und holte da gegenüber 2010 über 2 Minuten auf.
Kaum in St. Leonhard durchgefahren, meldete sich schon wieder mein Magen und wollte Material. Ich legte nach einem Wurstbrot noch ein Powergel und eine halbe Banane nach. Jetzt sollte aber gut sein.
Bis Moos ging es dann etwas ruppig, aber ab einer Höhe von ca. 1.400 Meter lief es dann richtig rund und konnte ich sehr gut Tempo machen. Der Labestation in Schönau, trotz nur mehr einer halben Flasche Flüssigkeit,  kaum Beachtung geschenkt, um weiter diesen Tritt zu halten. 300 Höhenmeter unterhalb der Paßhöhe dann doch etwas an Schwung verloren, aber weit wars ja nicht mehr. Vor dem Tunnel noch das Trikot zu und dann mit Schwung über die Paßhöhe auf die rasante Abfahrt Richtung Gegenanstieg zu Mautstelle. Der Tacho zeigte 90 km/h. Den Gegenanstieg nochmals schnell hinaufgekurbelt. Die letzten Kilometer bei Gegenwind dann etwas passiv gefahren, sodaß ich bei der Zieleinfahrt sogar noch recht gut drauf war und endlich nach dem Ötztaler einmal im Ziel nicht komplett fertig.

Mit meiner Zeit von 8 h 40 min bin ich sehr zufrieden, da ich wieder meine persönliche Bestzeit um fast 10 Minuten verbessert habe und vor dem Rennen meine Leistung realistisch zwischen 8:35 und 8:40 eingeschätzt habe.

 meine persönlichen Durchgangs-u. Zwischenzeiten

Name Karlheinz Jäger
Startnummer 3486
Land/Ort A-Innsbruck
Kategorie Männer / Uomini M1
Startzeit 6:45.00,0
Zielzeit 15:25.44,0
Fahrzeit 8:40.44,0
Durchschnitt 27,422 km/h
Rang Gesamt 453.
Rang Kategorie 228.


Durchgangszeiten auf der Strecke

Stelle Tageszeit  

Fahrzeit


 

 

Rang


 

 

Gesamt


 

bis Oetz 7:23.46,3

38.46,3

457.

779.

bis Kühtai 8:32.24,3

1:47.24,3

151.

313.

bis Innsbruck 9:18.09,6

2:33.09,6

163.

335.

bis Brenner 10:30.35,8

3:45.35,8

142.

298.

bis Gasteig 10:57.07,9

4:12.07,9

155.

321.

bis Jaufenpass 12:15.30,3

5:30.30,3

242.

475.

bis St.Leonhard 12:40.00,4

5:55.00,4

238.

466.

bis Timmelsjoch 14:52.15,9

8:07.15,9

238.

468.


Bergzeitfahren Oetz-Kühtai 17.3km, Höhenunterschied 1200m

Fahrzeit 1:08.38,0
Durchschnitt 15,123 km/h
Rang Gesamt 287.
Rang Kategorie 134.

Bergzeitfahren Innsbruck-Brenner 38.2km, Höhenunterschied 697m

Fahrzeit 1:12.26,2
Durchschnitt 31,641 km/h
Rang Gesamt 241.
Rang Kategorie 117.

Bergzeitfahren Gasteig-Jaufenpass 21.6km, Höhenunterschied 1130m

Fahrzeit 1:18.22,4
Durchschnitt 16,536 km/h
Rang Gesamt 863.
Rang Kategorie 481.

Bergzeitfahren St.Leonhard-Timmelsjoch 31.4km, Höhenunterschied 1759m

Fahrzeit 2:12.15,5
Durchschnitt 14,244 km/h
Rang Gesamt 530.
Rang Kategorie 268.

 

Ergebnisliste gesamt

Stiglreith-Trophy – 20.8.11

Bei sommerlich heissen Temperaturen fand das Bergrennen von Oberperfuss bis zum Gasthaus Stiglreith statt.  Die Länge beträgt 6 km und sind 500 Höhenmeter zu überwinden. Da dies eine meiner Lieblingstrainingsstrecken ist, habe ich mich auch um 16:00 Uhr Richtung Start begeben. Das tolle an diesem Rennen ist auch, daß es als Einzelzeitfahren abgewickelt wird und somit eine Abwechslung gegenüber den anderen Bergrennen bietet. Spannend auch immer wer in der Startliste vor und hinter einem steht. Da im „Ein-Minutenabstand“ gestartet wird, kommt es zu interessanten Duellen bzw. weis man auch bald wie man im Rennen liegt. Direkt hinter mir startete Ragg Christian, der wesentlich stärker ist als ich. Da er mich erst nach gut 3.500 Metern eingeholt hat, wußte ich, so schlecht bin ich nicht im Rennen und motivierte dies zusätzlich. Auf den letzten 1.000 Metern standen dann auch noch sehr viele Zuschauer und gab ich bei Puls 195 nochmals alles, um mit meiner persönlichen Bestzeit von 25:03 ,14 zu finishen. Sieger wurde Obendorfer Richi wenige Hundertstel  vor Natale Manuel. Beide mit der „Fabelzeit“ von 20 min 54 sek.
In   meiner Klasse belegte ich Rang 3.

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Ergebnisliste_Stiglreithtrophy_201021

Kompliment an den SV Oberperfuss für die tolle Veranstaltung und die perfekte Organisation!

Highlander Radmarathon 14.8.11

Als letzte ernsthafte Vorbereitung auf den Ötztal-Marathon wollte ich nochmals ein langes Rennen fahren, da kam der „Higlander“ in Vorarlberg mit seinen 187 km und 4.040 Höhenmetern (auf meinem Tacho 178 km u. 3.750 Höhenmeter) gerade recht. 6 Hügel bzw. Pässe  (Bödele, Hochtannberg, Flexenpaß, Raggal, Faschinajoch u. Furkapaß) mit unterschiedlichen Steigungen waren zu bezwingen.
Meine Taktik sollte sein, daß ich so dosiert fahre, daß ich auf den letzten 2 Pässen noch zulegen kann und daß essenstechnisch alles hinhaut.
Bis zum Flexenpaß lief dann auch alles prächtig. Auf der Abfahrt dann ein Auto zwischen mir und der Gruppe. Konnte das Loch nicht schliessen. Da es bis zum nächsten Anstieg aber 40 km waren, wußte ich wie wichtig es ist eine Gruppe zu haben um Tempo zu machen und Kräfte zu sparen. Habe alles gegeben, um das Loch zuzufahren. Gelang aber nicht. Dann kam von hinten noch ein einzelner Fahrer und versuchten wir es nun gemeinsam. Trotzdem gelang es nicht.
Mußte für die vielen Antritte eine Körner lassen und meine Taktik fing schon zu brökeln an.
Mein Begleiter für die nächsten Kilometer hat dann auch noch die Flasche verloren und hab ich – sozial wie ich bin –
ihm meine zweite Flasche überlassen. Lieber Roland mit der Startnr. 66, das sollte ich dann später auch noch büßen, da bei den heißen Temperaturen eine Flasche zu wenig war und ich zudem bei jeder Labe oder Brunnen auffüllen mußte.
Trotzem lief es bis zum Ort Sonntag (nach 130 km) noch ziemlich gut, doch dann war der Sonntagsfrieden vorbei.
Die zweite Hälfte des Anstiegs aufs Faschinajoch machte mich dann ziemlich kaputt. Auch der ansonsten leichte Furkapaß bereitete mir ziemliche Schmerzen. Auf der langen Abfahrt nach Rankweil bekam ich dann auch noch Krämpfe und kriegte in jeder Kurve einen Stich. Auch die letzten Flachkilometer nach Hohenems keine Gruppe in Sicht und fuhr leicht demotiviert ins Ziel, mit der Erkenntnis daß die Generalprobe für den „Ötztaler“ ziemlich daneben gegangen ist. Weder die gefahrene Zeit, noch die Platzierung ist zufriedenstellend.

Es wurde der 99. Gesamtrang in einer Zeit von 7:01:15,52

Ergebnisliste

Tannheim Radmarathon 17.7.2011

Bei diesem Radmarathon heißt es immer zeitig aufstehen. Um 04:00 Uhr ging bereits mein Wecker ab, da ich von meiner Unterkunft in Stanzach noch gut 20 Minuten bis Tannheim fahren mußte. Rad ausgepackt und an den Start gestellt. Einfahren ist da gar nicht lang nötig, da die ersten 80 km das Feld zusammenbleibt und das Tempo nicht allzu hoch ist. Leider war es heuer sogar zeitweise sehr langsam, sodaß auch eine Pinkelpause problemlos möglich war und das Feld leicht wieder zu erreichen war. Leider auch deswegen, weil es dadurch ziemlich schwer wurde mein Wunschzeit unter 7 Stunden zu erreichen.
In Steeg nach gut 80 km ging es dann endlich los. Flexenpaß und Arlbergpaß bereiteten keine großen Probleme. Leider hatte gegenüber letztem Jahr am Arlberg dann schon 7 Minuten Rückstand. Owohl wir dann in einer 10 Mann Gruppe super gearbeitet haben und durchgängig einen Kreisel gefahren sind, war die Zeit vom Arlberg bis Imst dann nochmals 4 Minuten langsamer als letztes Jahr.
Gott sei dank es mir dann gelungen halbwegs „rund“ über das Hahntennjoch zu kommen und konnte ich da dann 8 Minuten aufholen. Leider war ich auf der Abfahrt dann alleine und auch
anschließend in Ellmen hieß es  alleine gegen den orkanartigen Gegenwind im Lechtal ankämpfen. Eine 3 Mann-Gruppe konnte ich nicht halten und hab ich bis Weissenbach relativ viele Körner liegen lassen.  Den Gaichtpaß dann halbwegs o.k. hochgefahren. Die letzten 10 km dann wieder alleine bei Gegenwind setzten mir dann ziemlich zu und konnte kein Tempo mehr machen.
Die letzten 35 km von Ellmen bis nach Tannheim sind für mich das absolute Kriterium, da entscheidet es sich, ob man eine gute Zeit fährt oder eben nicht.
Wenn ich meine Zeit mit dem Sieger (Kirchmair) auf dem letzten Streckenabschnitt (Paßhöhe Hahntennjoch bis Tannheim) vergleiche, dann wird klar, wo man viel Zeit verlieren kann.
Er: 1 h 07 min und ich 1h 25 min !
Trotzdem war ich dann im Ziel gegenüber letztem Jahr noch um 1 Minute schneller. Wenn ich die 7 Stunden-Marke knacken will, dann ist aber eben Voraussetztung, daß am Anfang das
Tempo des Feldes etwas höher sein muß und dann auf den letzten 35 km auch noch genug Kraft vorhanden sein muß, um auch alleine noch Tempo machen zu können.

Belgegte in der Gesamtwertung Platz 79 und in meiner Klasse Rang 38 in einer Zeit von 7 h 11 min 03 sek.

Ergebnisliste 230 km Gesamt

Bergrennen in die Axamer Lizum 2.7.11

Zum letzten Mal bin ich dieses Rennen 2007 gefahren und fuhr eine Zeit  von 34 min 19 sek. Da diese Strecke meinen liebsten  Trainingsrevieren  zählt, wollte ich schon meine Zeit von „damals“ deutlich toppen. Eine hohe 32 er Zeit oder zumindest eine 33 er Zeit. Merkte aber bereits in der Früh, daß ich irgendwie müde und träge bin. Da aber der ganze Samstag auf dieses Rennen abgestimmt war und die Familie im Ziel wartete, wollte ich doch eine gute Vorstellung zeigen. Kurz vor dem Start zog dann auch noch ein Gewitter über Axams, sodaß ein ordentliches Aufwärmen nur bedingt möglich war. Kam vom Start  aber gut weg und war das Tempo noch zu halten. Auch noch bei der Einmündung in die Lizumer Straße. Versuchte dann mehrmals in den Wiegetritt zu wechseln und da fielen mir dann wieder die Worte von Moderator Bernhard Hochreiter ein, der im Vorprogramm von einschiessendem Laktat in die kalte Muskulatur sprach.  Meine Oberschenkel waren wie versteinert und war in der Folge,  Kampf und Krampf hauptsächlich Trumpf.
Die Platzierung war nicht so schlecht . Wurde Gesamt 19.  – jedoch leider nur die gleiche Zeit wie vor 4 Jahren.
Meine Kids hofften dann noch vergeblich, daß ich einen Pokal aus Laugengebäck der Fa. Ruetz bekomme.
So mußten wir halt in  Birgitz noch ein Laugenstangerl kaufen, damit die Welt wieder in Ordnung war.

Ergebnisliste

Dolomitenrundfahrt Lienz 12.6.11

Nasskaltes Rennen heute in Lienz. Als Aufwärmtraining bin ich bis 20 min vor Start im warmen Auto gesessen, dann Kaltstart. Strömender Regen bis Oberdrauburg auf den ersten 20 km. Dann gings endlich aufwärts auf den Gailberg. Merkte schon dass die Beine heute gut sind. Die Straße war klatschnass und die Abfahrten dementsprechend gefährlich. Zwischen Kötschach-Mauten und Obertilliach der schwierigste Streckenabschnitt. Immer wieder kurze giftige Anstiege und rasante Abfahrten, hier heißt es bloß nicht reissen lassen und eine gute Gruppe halten. Dann der letzte nicht allzu schwierige Anstieg auf den Kartitscher Sattel und dann in die schnelle Abfahrt. Hier mußte ich gleich meine Gruppe fahren lassen. Konnte das Tempo abwärts nicht halten. Mußte in Abfaltersbach alles geben und hatte Puls 191 um das ca. 300-400 Meter große Loch zuzufahren. Konnte die Gruppe mit letzter Kraft erreichen und fühlte mich nach kurzer Erholungspause wieder sehr gut. Leider funktionierte der „Kreisel“ auf den letzten 30 km nicht gut und so machte ich mich mit alleine mit 2 Mitstreitern auf die letzten Kilometer. Wir wechselten uns sehr gut ab und fuhren immer über 45km/h. Bei der Einfahrt nach Lienz fuhr ich im Kreisverkehr noch verkehrt und mußte neuantreten.

 Wurde  mit 3 h 12 min 02 sek. eine tolle Zeit für mich und neue persönliche Bestzeit.
Belegte in meiner Altersklasse Rang 10 !!  – Gesamtplatz: 65 von 754 Klassierten.
Bin damit wirklich sehr zufrieden, vorallem die deutliche Leistungssteigerung am Berg.

Tolle Leistung auch von meine Teamkollegen Dieter, der für unsere Vereinsfarben wieder einen Stockerlplatz auf der Langdistanz (Platz 3.) herausfahren konnte – Gratulation

Ergebnisliste Rennrad klassic 112km