Rennradeln Weinstrasse – Südtirol

07:30 Uhr: Schneeschaufeln in Innsbruck. Schöpfe den frisch geschneiten Schnee von ca. 10cm weg.
10:00 Uhr Eppan: Blauer Himmel und angenehme Temperaturen. Es lag zwar noch ein wenig Nebel anfänglich im Tal,
waren aber doch Temperaturen zwischen 2 und 12 Grad zu registrieren.
Bin wieder mal eine meine Lieblingsunden gefahren: von Eppan über Tramin entlang der Weinstraße bis Mezzocorona und
dann Richtung Trento und wieder retour. Gut 100 km ließen das Radlerherz wieder höher schlagen.

Gott sei Dank: Föhneinbruch!

Hatte schon grosse Sorge, daß ich nach dem Trainingslager in Mallorca, aufgrund des kalten Winters in unseren Gefilden,
wohl nich so schnell wieder auf dem Rad sitzen werde. Doch es hat nur eine gute Woche gedauert. Konnte gestern und heute jeweils eine ausgedehnte Mittagspause machen und bin mit dem Rennrad nach Telfs. Gestern wars noch ziemlich naß auf der Straße, heute schon kaum mehr. Bis Freitag sollte es wohl überhaupt komplett trocken sein.
Habe die Tourenski für diesen Winter gedanklich jedenfalls schon an den Nagel gehängt.

Morgenkogel 31.1.09

Mit einer starken Ciclofilisti Abordnung (Hr. Steilner, Angelo, Grammi, Logo, Gaston, Kermit, Roberta, Pantani) machten wir uns heute auf den Morgenkogel zu erklimmen. Da die Zufahrt zum Parkplatz Unterlarcher in Oberellbögen wg. leichter Schneefahrbahn wieder mal zu glatt war, sind wir bereits knapp über der Römerstr., auf dem Forstweg Richtung Meissner Haus aufgestiegen. Ab einer Höhe von 1800, sind wir dann über der Nebelbank gewesen und erwartete uns ein Traumskiwetter. Absolut kein Wind und angenehme Temperaturen waren die Folge. Nach längerem genüßlichen Aufenthalt am Gipfel, hatten wir dann eine gewaltige Abfahrt mit unverspurten Pullverhängen und weiter unten eine abenteuerliche Fahrt durch den dichten Wald.
Aufstiegshöhenmeter: 1.600 / Gehzeit ca. 2:30 Stunden

  

 

Trainingslager in Mallorca

Nach einer relativ langen Anreise  waren wir schliesslich fast zeitlich in Palma am Flughafen. Wolfgang kam aus Düsseldorf und ich aus München. Bis wir die Koffer hatten und im Hotel eingecheckt haben wars schon fast 16.00 Uhr. Da wir jedoch unbedingt auch bereits am ersten Tag kurbeln wollten,  stressten wir uns ziemlich ab: Koffer ins Zimmer, schnell rein in die Dress, Rad zusammenschrauben und rauf aufs Rad. Bis zum Einbruch der Dunkelheit gingen sich gerade mal 25 km aus, aber
das Einradeln war schon mal erledigt. Am nächsten Tag stand dann aber schon die Königsetappe mit 160 km am Programm.
Diese waren nicht immer locker, da ja auch fast keine Kilometer in den Beinen und zudem relativ viel Wind, der uns auch die ganze Woche über begleitet hat. Nachdem wir in eine Sackgasse gefahren sind, mußten wir über die Leitplanke auf die Autobahn klettern und dort ein paar hundert Meter noch fahren. Nach noch zwei Flachetappen mit jeweils ca. 125 km war dann der Ruhetag angesagt (85 km im unteren GA-Bereich), als es dann endlich in die Berge ging. Die Klassikeretappe über Bunyola, Col d´Hono und über Orient nach Alaro, war wie immer ein absolutes Highlight. Auch Randa wurde noch zweimal angefahren und konnten somit gesamt 850 km und ca. 6000 HM am Habenkonto verbucht werden.  In Summe ein absoluter Erfolg mit perfekten Trainingsbedingungen, welche auch einige Proifs (Team Nürnberger, Columbia, Sabine Spitz etc.) mit uns im Hotel nutzten.
Obwohl wir mitten am Ballermann 6 waren, haben wir strikt den weltlichen Genüssen widersagt und uns „brav“ an den Trainingsplan gehalten!