Traumhaftes Wetter und ideale äußere Bedingungen für meinen ersten Start im Tannheimer Tal. Eine nicht gerade kurze Anreise von Innsbruck aus, zum Startort in Nesselwängle. Bereits 1,5 Stunden vor dem Bikerstart herrschte schon reges treiben im Startgelände. Fand doch auch für Nordic-Walking und Berglauf auf der gleichen Strecke ein Rennen statt. Über 300 Teilnehmer waren bei den diversen Wertungen am Start. Das muß dem Veranstalter erst einmal einer nachmachen.
Aber zu meinem Rennen: Kannte ja die Strecke nicht und bin die ersten 2 km der Strecke zweimal abgefahren. Da habe ich die Kriterien schon richtig erkannt: Gut vom Start wegkommen, da am Anfang flaches, schmales Gelände um die ersten beiden 180 Grad kurven zügig durchfahren zu können.
Leider ging mein Plan nicht ganz auf. Bin zwar aus der 2 Reihe gestartet. Doch kam ich nicht gut weg und war ich gleich
mal im Feld ziemlich eingeklemmt. Dann die erwähnten ersten 2 Kurven aufgrund des Gedränges und des losen Schotters auch nicht durchziehen können und beide mal aus den Pedalen. Jetzt aber ging mein Rennen erst los und versuchte ich eine
Aufholjagd zu starten. Gleichmäßige Steigungen und somit ideales Gelände für mich. Immer wieder Flachpassagen zwischen den Almen bzw. sogar eine richtig lange Abfahrt, vor dem Schlußstich zur Ödenalpe. Konnte auf den ersten 300 HM wirklich noch einige überholen, fuhr dann aber ein einsames Rennen. Der Abstand zu den vorderen zu groß und von hinten kam auch nichs mehr nach. Hatte sehr gute Beine und konnte das eingeschlagene Tempo durchziehen. Als ich mich vor dem Schlußanstieg nochmals umblickte und keinen sah, habe ich eigentlich schon abgestellt und plötzlich zieschte doch noch einer an mir vorbei. War mir wieder eine Lehre, bei einem Bergrennen heißts einfach vom Start bis zur Überqueren der Zielline durchziehen! Mit Platz 9. in meiner Klasse bin ich zufrieden.
Autor: Charly
Biketuning meines Specialized S-Works
Um für die restlichen Bike-Uphill-Rennen gerüstet zu sein, habe ich mein Specialized S-Works mit ein paar leichten Teilen geschmückt. Das Bike wiegt jetzt inkl. Flaschenhalter, Computerhalterung u. Pedalen 7,95 kg !!!
Mußte dafür auch ein paar EUROS in die Hand nehmen:
folgende neue Parts hab ich mir dafür gegönnt:
KCNC Bremshebel (vorher AVID 7)
Steinbach V-Brake (vorher AVID 7)
Shimano XTR-Umwerfer (vorher XT)
KCNC Schnellspanner (vorher XT)
Ritchey WCS Carbon Sattelstütze (vorher Thompson)
Ritchey WCS Carbon Starrgabel (vorher Steinbach Alu)
MAXXIS 330 Mäntel (vorher Conti)
Tune Flaschenhalter (vorher Specialized)
BBB Carbon Spacer (no name Alu)
Der Ersatz dieser Komponenten brachte eine Einsparung von 0,68 kg.
Tulfer Bergrennen/“Col de Telegraph“ 18.7.09
Hatte mir für gestern extrem viel vorgenommen und wollte eine sehr gute Leistung abliefern. Leider merkte ich beim Einfahren schon, daß ich wohl nicht die besten Beine heute erwischt habe. Trotzdem konnte ich mich vom Start weg gleich relativ gut hinter den ersten 10 einreihen und war ich bis Windegg zumindest noch in deren Sichtweite. Doch dann war die Luft raus, mußte Tempo wegnehmen und leider ein paar Widersacher vorbeilassen. Ziemlich schmerzhaft der Stich nach der Guflhütte wenn man mit Puls 186 unten reinfährt. Die letzten 500 m hätten dann noch eingeladen zum Gas geben, da nicht besonders steil, aber bei mir war einfach die Luft raus. Zeit war zwar nicht so schlecht ca. 22min 30 sek. (18. Platz), wäre jedoch mit fitten Beinen wesentlich mehr drinnen gewesen. Dann halt nächstes mal …
Ergebnisliste folgt noch (hier die ersten:1. Bernhard Haller 18:49
2. Thomas Juen 18:53
3. Christoph Kluge 19:10
4. Peter Nimmrichter 19:11
5. Stefan Kandler 19:18
6. Jörg Randl 19:46
7. Gerhard Omminger 19:59

Innsbruck-Brenner-Bozen-Sarntal-Penserjoch-Sterzing-Innsbruck
Habe mir heute freigenommen, um mal wieder meine Leistungs- und Leidensfähigkeit auszutesten. Wollten schon
lange mal das Sarntal fahren. Heute war es so weit:
Bin um 06:00 Uhr in Innsbruck gestartet, bei sehr wenig Verkehr dann bald den Brenner erreicht und hinunter nach Sterzing, wo ich bereits von sonnigem Wetter empfangen wurde. Dann ging es nach Brixen, Klausen und weiter nach Bozen. So jetzt galt es noch die richtige Abzweigung ins Sarntal zu finden, was nach ein paar Minuten Fahrt im Zentrum auch gelungen ist. Die Entfernungstafel hat es angezeigt: 50 km bis zur Paßhöhe Penserjoch! Zuerst ging es stetig bergauf, immer wieder durch einen der zahlreichen Tunnels (ca. 10 – 15 Stück). Nach ca. 600 HM war die Steigung dann aber vorbei und es ging im kupierten Gelände über Sarnthein bis Pennes mit wunderschönen Ausblicken gut zu fahren dahin. Ab Pennes standen dann die letzten 700 HM auf dem Programm, die naturgemäß etwas steiler waren. Der Blick aufs Penserjoch-Haus
verlieh dann aber Flügel und war ich dann bald oben. In Eilestempo ging es dann nach Sterzing und wieder hinauf auf den Brenner. Schön langsam waren die Beine auch etwas leer und Gegenwind bis Innsbruck stand zum Abschluß noch an. Eine wunderschöne, sehr lange Tour. Sehr empfehlenswert!
Hier einige Impressionen:
der längste der vielen Würstelpause 10 km
Tunnels 1175 m vor Sarnthein
Blick ins Sarntal (im Schlußanstieg von die letzten Kehren aufs Penserjoch
Hintergrund Sarnthein) Pennes weg (von der Paßhöhe aus gemacht)
Fakten: Länge: 245 km, Höhenmeter: 3.200, Fahrzeit netto: 9h 30 min
11.7.09 1. Stieglreith-Trophy
Gelungener Auftakt des SV-Oberperfuß, der ein perfektes Rennen auf Stieglreith organisiert hat. War auch sehr
interessant und spannend, daß es als Einzelzeitfahren gefahren wurde. Als ich in der Startliste sah, daß Burger Andreas
(wurde Gesamt 5.) 1 Minute hinter mir startet, habe ich gewußt, daß ich mich „warm“ anziehen muß, um nicht schon bald überholt zu werden. Mein Plan war bis zum Gasthof Bergheim etwas verhalten zu fahren und zum Schluß, auf den nicht mehr so steilen Kehren auf Stieglreith, Tempo zu machen. Es verlief aber völlig konträr:
Konnte gleich mal zu dem vor mir gestarteten Kontrahenten aufschließen und bin daraufhin das sehr hohe Tempo weitergefahren. Nach der Einmündung Richtung Stieglreith wurde ich immer noch nicht von Burger A. hinter mir überholt, da habe ich gewußt, daß ich nicht langsam unterwegs bin. Als er mich dann doch schluckte, verließen mich schön
langsam die Kräfte und ab Egghof konnte ich nicht mehr richtig Tempo machen und verlor auf den letzten 1,5 km doch
noch gehörig an Zeit. Mit der Platzierung war ich trotzdem sehr zufrieden. 4.Platz in der Klasse M1.
Brandenbergerrunde 4.7.09
Diesen Samstag erfolgte eine Splittung der Ciclofilistis in Rennradgruppe (Manni,Roberto, Charly) und in eine Mountainbikegruppe (Martin, Stefan, Tommi). Die Biker fuhren auf das Tuxerjoch. Wir fuhren die Brandenbergerrunde und
zum „Ausradeln“ noch auf die Krepperhütte.
Im Detail: Zuerst über Hall – Wattens bis Schwaz – dann nach Stans – Jenbach – Wiesing – Münster – Kramsach –
Brandenberg – Aschau – Kramsach – Münster (Wurstsemmelpause) – Jenbach – Schwaz – Wattens und auf den
Gipfel der Tour, die Krepperhütte und wieder retour nach Innsbruck
Fakten: Fahrzeit 5 h, 136 km, 1700 HM
Hillclimb Brixen 24.6.09
War gestern zum Auftakt des Kitzalpbike-Wochenendes in Brixen beim Hillclimb dabei.
Unglaubliche 206 Starter waren bei diesem Termin unter der Woche dabei. Perfekt organisiertes Rennen: Absicherung, Moderation, Verpflegung etc.
Hatte vom Start weg sehr gute Beine und konnte mich gleich im vorderen Feld, weg von den Massen, einreihen.
Weiter oben ist dann starker Nebel aufgezogen, daß man gerade mal 30 m weit gesehen hat, nicht gerade ein Vorteil
wenn man die Strecke nicht kennt. Die Orientierung fehlt ein wenig (was kommt als nächstes, wie weit ist es noch).
Mußte im letzten Drittel des Rennens ein wenig Tempo rausnehmen und merkte doch nach überstandenem Magenvirus von
letzter Woche, daß ein wenig die Substanz zum Schluß hinaus fehlt. Mußte auf den letzten Metern noch 2 Mitstreiter passieren lassen.
Bin aber doch sehr zufrieden mit dem 26. Gesamtrang und Platz 12. in meiner Altersklasse (AK1).
Ist auch schön in der Ergebnisliste mit Gerrit Glomser einen Sieger der Österreich Rundfahrt hinter sich zu haben !!!!
(auch wenn er ziemlich sicher nicht voll gefahren ist).
Halltalexpress am 14.6.08
Bei Temperaturen jenseits der 30 Grad Grenze, bin ich mit Wiesinger Andi am Start gestanden. Aufgrund unserer donnerstäglichen Pizzarunde, angetreten als „Pizzaexpress“. Seit dem Halltalexpress vom letzten Jahr bin ich die Strecke nicht mehr gefahren und schon beim Einfahren hatte ich wieder ein „deja-vu“. Die Strecke ist leider immer noch gleich steil wie im Vorjahr. Dazu noch die Temperaturen. Dachte mir nur mehr: Das kann ja lustig werden …
11:00 Uhr dann Start für die Biker: Bin vom Start weg recht gut weggekommen, wollte mich aber nicht schon vor dem
berühmten Bettelfwurfeck mit seinen 32% Steigung, vernichten. Deshalb vorher etwas raus genommen und mit leichter Übersetzung über das Eck, das eigentlich ein Berg ist. Danach war der Kampf wieder Rhytmus aufzunehmen und halbwegs Tempo zu machen. Und wenn man glaubt es geht nicht mehr steiler, dann kommt der Schotterweg nach dem Parplatz St. Magdalena, wo nochmals ein paar extrem steile Passagen warten.
Mein Ziel 1 Minute schneller zu fahren und somit unter 32 min zu bleiben, habe ich leider um 10 sek. verpasst, dafür
war aber die Platzierung besser als im Vorjahr. Wurde mit 32 min 9 sek. auf Platz 29. bei den Bikern gereiht (von insegsamt 109 Fahrern). Teamkollege Andi lief als 40. mit einer Zeit von 39 min 10 sek. durchs Ziel und somit haben wir in unserer
Altersklasse den 11. Gesamtrang (von 41. Teams) erreicht. Somit die gleiche Platzierung wie im Vorjahr!
Gesamtergebnis
Klassenergebnis
Charly am Bettelwurfeck

Andi im Ziel
Rinner Alm Rennen 7.6.09
Auch heuer bin ich wieder mit meinem Teamkollegen Dieter am Start gestanden, um die Fahnen der Ciclofilistis hoch zu halten. Um die „Konkurrenz zu irritieren“ haben wir heuer getauscht und hat Dieter als Startfahrer das Rennen für uns eröffnet. Ich wartete mit den anderen im dichten Nebel auf der Rinner Alm. Dieter hat ca. als 15. übergeben und stürzte ich mich von der Alm Richtung Tal ohne viel zu sehen. Als nicht gerade guter Abfahrer und mit Starrgabel ausgerüstet eine
spannende Partie. War froh, als es nach ca. 6 min, für mich zum ersten mal aufwärts ging. Die erste Fahrt war ziemlich zäh.
Hatte in dem Nebel schlecht Luft bekommen und bekam meinen Puls nicht über den EB-Bereich. Mit dem Abzug des Nebels wurden meine Beine auch stärker und war ich mit den folgenden zwei Runden sehr zufrieden. Kurz vor 13 Uhr kam dann die
Mitteilung, daß das Rennen nach 3 h wegen dem einsetzenden Regen aus Sicherheitsgründen abgebrochen wird. Dieter hat
unser Rennen dann auf seiner vierten Runde als 11. beendet. Wir konnten noch ein paar Plätze aufholen. Unseren Top-Ten-Platz vom letzen Jahr haben wir knapp verpaßt. Natürlich verständlich, aber schade daß daß das Rennen abgebrochen wurde. War vom Kopf her darauf eingestellt, jedenfalls fünf mal dranzukommen.

Innsbruck – Gardasee (Torbole) 31.5.09
Familienausflug an den Gardasee stand heute am Programm. Die Familie mit dem Auto und ich etwas früher mit Rennrad.
Bin um 05:15 Uhr in Innsbruck gestartet. Das Wetter schaut etwas grimmig drein. Dichte Wolken und nicht gerade frühlingshafte Temperaturen begleiteten mich auf den Brenner. Dort waren es gerade noch 5 Grad. Jetzt war ich erst so richtig munter und machte das Kurbeln Richtung Süden richtig Spaß. Kurz vor Klausen gingen dann am Himmel doch leider die Schleusen auf und es regnete sehr stark und ich war klatschnaß. Da kam ich auch mit einem anderen betroffenen Radler
zum Quatschen, dessen Ziel Trento war und dieser war sogar ein Bekannter von mir (Leo aus Neustift), den ich 15 Jahre nicht mehr gesehen hatte. Zu zweit ging es dann nach Bozen und auf dem wunderschönen Radweg nach Mezzocorona.
Dort kurz die Straße überquert und wieder auf dem Radweg nach Trento. Hier trennten sich unsere Wege und ich machte mich alleine auf die letzten 50 Kilometer. Zum ersten mal kam auch leichter Gegenwind auf und ging es ein wenig wellig nach
Mori. Dort aufgrund der neuen Ortsumfahrung der Schnellstraße noch etwas verfahren und dann aber doch auf dem
einmaligen Radweg Richtung Nago und mit schnellem Blick zum See runter nach Torbole, wo die Familie schon wartete.
Daten/Fakten: 240 km / 1.200 Höhenmeter/ 30km/h-Schnitt / Fahrzeit 8 h