3 Länder Marathon 4.10.15

Wenige Tage vor dem Start des 3 Länder-Marathons habe ich mich entschlossen meinen erst 2. Straßenmarathon in Angriff zu nehmen. Da der Aufwand gering war (Anreise wg. der späten Startzeit am gleichen Tag möglich) und endlich einmal keine muskulären Probleme bestanden, habe ich mich kurzerhand und ohne spezielles Marathontraining an den
Start gestellt (der letzte längere Lauf war der Karwendellauf).
Aber bis dorthin gab es noch 2 kleine Dämpfer. Nach dem Carboloading am Samstag Abend spielte mein Magen-Darm
Trakt verrückt. Bauchschmerzen auch in der Nacht. Wollte aber trotzdem an den Start gehen, es war ja jetzt schon alles organisiert. Also saß ich um 06:30 Uhr im Zug nach Bregenz. Das Frühstücken bereitete mir keine Freude, da es im
Magen immer noch rumorte. Dachte jetzt nur mehr an Schadenbegrenzung – Hauptsache durchkommen.
In Bregenz und nach der Weiterfahrt zum Startort nach Lindau dann die nächste Ernüchterung:
Es regnete in Strömen und es blies ein eiskalter Wind. Bei diesem Wetter schickt man normalerweise nicht einmal
einen Hund vor die Tür!
Das Gepäck war bereits abgegeben, wir suchten Schutz vor dem Regen und so zitterten wir in unserer kurzen Laufmontur unter einem Baum. Die Zeit bis zum Start wollte einfach nicht vergehen.
Endlich war es soweit und wir durften durchnässt und durchgefroren losstarten.
Bei den ersten Blicken auf die Pulsuhr dann Verwunderung. Pace gut, Puls gut – schaut doch nicht so schlecht aus
Pace 4:30 war anfänglich kein Problem, also dranbleiben.
Bis zur Halbmarathondistanz recht gut gefühlt und dort bei 01:35  durchgekommen.
Dann ging es aber langsam bergab, die Leichtigkeit war verflogen und der Magen machte sich jetzt auch
wieder bemerkbar. Ab Kilometer 31 dann eigentlich nur mehr Kampf und Krampf. Keine Chance mehr das
Tempo Richtung 4:40 zu halten. Da war die Pace schon Richtung 05:00 und ich hab mich damit auch schon abgefunden.
Ich erreichte eine Endzeit von 03:18:40, Platz 74 Gesamt, AK40 Platz 11 und war damit in Summe ganz zufrieden.

 

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Firmenlauf 19.9.15

Zum ersten Mal dabei und gleich aufs Podest. Danke an meine Staffelkollegin Heidi und Staffelkollegen Thomas.
Wir erreichten in der „Mixed Business Wertung“ Platz 3 ! (Gesamtzeit 60:00 min)
Einzelzeiten Frauen:
Platz 11: Heidi Hintner: 21:05 min

Einzelzeiten Männer:

Platz 67: Charly Jäger: 19:25 min
Platz 88: Thomas Pattinger: 19:45 min
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Bahnmeeting USI-Innsbruck 25.9.15

Ein weiteres Rennen des Alpencups 2015 fand am Freitagabend am USI Gelände in Innsbruck mit vielen starken Läufern aus ganz Tirol statt.
Geplant war ein Rennen auf der Bahn über ca. 2.800 m. Ich hatte mich kurzfristig entschieden mitzulaufen, um mal wieder ein paar schnelle Kilometer zu machen.
Zur meiner Überraschung war dann eine Strecke ausserhalb der Bahn auf der Wiese abgesteckt und ein paar kleine Hügel eingebaut. Also ein Crosslauf „light“.
Leider war die Strecke noch kürzer als geplant (2,08 km) und so war das Rennen auch schon wieder vorbei, als ich richtig auf Touren kam.

War trotzdem ein toller Belastungstest mit Platz 4. in der M40!

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Karwendellauf 29.8.15

Der Karwendellauf(marsch) ist wieder geschafft und ich auch!
Heuer Gott sei Dank Kaiserwetter, aber die Hitze hat auch ganz schön zugesetzt. Leider wieder krampfende Beine auf den „Downhills“, sodaß
ich die Wunschzeit unter 5h 30 min nicht ganz geschafft habe. Das will wohl noch trainiert werden. „Bergwärts“ bin ich aber zufrieden mit der Leistung.
Freute mich riesig als ich kurz vor dem Ziel von meinem „Mini“-Fanklub angefeuert wurde!
Gesamt kam ich auf Platz 61., in meiner AK 40 auf Platz 23 in einer
Zeit von 5h37min12sek.

 

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Ganghofertrail – Halbmarathon 8.8.15

Ende des Monats steht der Karwendelmarsch am Programm. Daher sollte jetzt die Schlagzahl ein wenig erhöht werden. Da kommt ein Geländelauf über die Halbmarathondistanz gerade recht. Bin vorher noch nie einen Halbmarathon im Rennen gelaufen (auch nicht auf der Straße) Echte 21,1 km und ca. 280 Höhenmeter mußten bewältigt werden. Der Plan war, das ganze als Trainingseinheit zu sehen und nicht zu schnell anzufangen, um das Tempo halbwegs
gleichmäßig über die Distanz halten zu können. Da die ersten 4 Kilometer ziemlich gerade bzw. leicht abfallend sind, ging
es vom Start weg doch recht schnell. Habe schon länger keine Tempoläufe mehr gemacht, eine Pace von 04:00 war da gerade zu halten. Ab Kilometer 5 wurde es dann jedoch wellig und konnte ich mich bei einem Läufer „festkrallen“ und wurde so ganz gut mitgezogen. Zäh wurde es  ab Kilometer 16, da lief ich dann nur mehr alleine. Die kurzen Steigungen taten dann auch ganz schön weh. Mit der Zeit von 1:35:15 kann ich aber gut leben.

Gesamt gelegte ich Rang 32., in meiner Klasse M40 – Platz 5

Ergebnisliste

Fazit: eine tolle Veranstaltung auf wunderschöner Strecke mit perfekter Organisation

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12 H Rennen Kaindorf 25.7.15

Wie die letzten Jahre auch, verbrachten wir unseren Urlaub in der Nähe des Stubenbergsees.
Da unser Urlaubsdomizil direkt am Rundkurs des „12/24 H Rennens Ökoregion Kaindorf“ liegt,
wurde ich fast „gezwungen“ da wieder mitzufahren.
Da ich dieses Jahr aber weit weniger Kilometer als letztes Jahr in den Beinen hatte und eigentlich
keine Radrennen für heuer geplant habe, habe ich mich „nur“ für das 12-H-Rennen angemeldet.
Die 24-Stunden Fahrer sind bereits am Freitag um 18:00 Uhr gestartet, wir sind dann am Samstag
um 06:00 Uhr dazugekommen. Nachdem ich meine Sommergrippe vom vorherigen Wochenende
gerade noch auskuriert habe, bin ich halbwegs fit ins Rennen gegangen und da ging es dann auch gleich ganz schön zur Sache.
Wollte mich aber nicht gleich am Start schon „abschießen“ und bin dann mit der „2. Gruppe“ meine Runden gefahren. Die ersten 5 Stunden vergingen dann auch wie im Flug und gleich mal waren über 170 km abgespult. Meine Gruppe wurde etwas langsamer und ich versuchte mich an die schnelleren Staffelfahrer dranzuhängen. Das ging aber nur eine Runde gut.
Gegen Mittag stiegen die Temperaturen dann aber deutlich über die 30 Grad Marke und meine Kräfte begannen infolge der Tempoverschärfung zu schwinden.
Ab diesem Zeitpunkt mußte ich „reißen“ lassen und zog ab nun alleine meine Runden.
Hatte dann einen längeren Durchhänger und wurde mir auch leicht übel.
Nachdem die Sonne immer mehr durch schwarze Wolken und Wind verdrängt wurden, wurden auch meine Beine wieder besser. Dann ein heftiger Schauerregen und Rennunterbrechung durch
den Veranstalter nach 10 Stunden.
Da dem Veranstalter das Risiko einer Rennfreigabe zur groß erschien, wurde das Rennen dann wirklich auch (vernünftigerweise) nach 10 Stunden bzw. 22 endgültig abgebrochen.
Mein 12-H-Rennen wurde also ein 10-H-Rennen – macht nix, hat trotzdem Spaß gemacht.

Ich kam somit auf 17 Runden – Gesamt: 304,30 km, 2.860 Höhenmeter, Fahrzeit: 10:19:13 und erreichte Platz 14.

Ergebnisliste

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Viggartrophy 28.6.15

Wo ich gelesen habe, daß der RC Aldrans einen Bergduathlon veranstaltet, war für mich klar, da möchte ich dabei sein. Solche Rennen  sind ja rar.
War auch wirklich  eine tolle Veranstaltung bei traumhaftem Wetter und einer perfekten
Organisation. Auch das Startsackerl war reichlich gefüllt (Skinfit-Shirt, Essen- u. Getränkegutschein,Gutschein Patscherkofelfahrt).
Gestartet wurde am traditionellen Start des MTB-Rennens auf die Aldranser Alm oberhalb
der Starkensiedlung.
Nach halbwegs dosiertem Beginn kam ich ganz gut in Schwung und konnte im Mittelteil recht gut Tempo machen.
Die letzten 2 sehr steilen Kilometer zur Aldranser Alm war es dann der erwartete Kampf.
Nach 29:15 min kam ich dann zu Wechselzone, wo es jetzt hieß, möglichst wenig Zeit zu verlieren und schnell in die
Berglaufschuhe zu schlüpfen. Noch kurz einen Stop bei der Labestation und dann Tempo machen bis zum Issboden.
Fühlte mich bis dorthin auch recht gut. Dann kamen die letzten 400 Höhenmeter auf Steigen, die sehr steil sind und
kaum mehr zu laufen. Nicht gerade mein Terrain, habe aber versucht noch Gas zu geben, obwohl ich den Puls nicht mehr
richtig in die Höhe bekam. Der letzte Schlußanstieg war dann wirklich zäh und war ich verdammt happy in das
traumhaft gelegene Ziel zu taumeln. Die Laufzeit war 46:46 min. Noch ein wenig das Panorama genossen und dann runter auf die Alm zu Schweinebraten und Knödel mit Kraut.
Belegte Gesamt Platz 17 (in meiner AK Platz 10), in der Zeit von 1:16:01

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Ergebnisliste+Einzel

Mountainrun Seefeld 21.6.15

Von der Talstation Rosshütte bis zum Seefelder Joch (2.060m).
Am Start 6 Grad und Regen. Deswegen wurde die Strecke auch um ca. 150 Hm
verkürzt (Ziel Orginalstrecke Seefelder Spitze). Habe versucht etwas verhalten zu
beginnen, da ich nicht wußte, ob ich das Rennen von gestern schon verdaut habe.
Kam ganz gut in die Gäng, aber ab KM 2 war es dann nur mehr ein Kampf bis
„on the top“. Auf den steilsten Stücken war richtiges Laufen oft nicht zu schaffen.
Glaub da ging es aber nicht nur mir so. Nach der Rosshütte wurde es dann wirklich ungemütlich,
Nebel zog auf und zum Schluß fing es auch noch an zu schneien. War echt happy, als ich die
Musik vom Ziel her hörte.
Im Ziel wurden wir dann sofort mit warmen Decken und Tee versorgt. Super vom Veranstalter!
In dem topbesetzten Rennen kam ich in einer Zeit von 42:02 min als Gesamt. 33 und in meiner
AK M40 als 9. ins Ziel.

Ergebnisliste Gesamt

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Sonnwendlauf Baumkirchen 20.6.15

Perfektes Laufwetter (nur 13 Grad und regnerisch) in Baumkirchen.
10 km und 170 Höhenmeter mußten auf einer tollen kupierten Strecke,
abwechselnd Asphalt, Forst- und Wiesenwege, absolviert werden . Ich kannte
die Strecke überhaupt nicht, war aber echt toll und kurzweilig diese Runde.
Ich erreichte den 7. Platz in der AK 40 in einer Zeit von 40:14 min und bin damit
sehr zufrieden.

Ergebnisliste
Baumkirchen 1 Baumkirchen2 Baumkirchen3