3 Seen-Runde:Walchensee-Tegernsee-Achensee

Das schöne Wetter motivierte mich die erste „längere“ Grundlagenausdauereinheit im heurigen Jahr einzulegen. Bereits in Telfs war es sehr warm und fuhr ich in gemächlichem Tempo die einzige nennenwerte Erhebung nach Buchen. Dort vorbei an den Langläufern und mit Rückenwind nach Mittenwald. Bei Wallgau dann gerade weiter Richtung Walchensee und am Beginn des Sees gleich rechts weg auf der Mautstraße (für Radfahrer gratis!) dem See entlang. Einige Fischer waren schon früher unterwegs als ich und hingen schon ihre Ruten in den See. Wunderbares Panorama und kaum Verkehr auch bei der folgenden Strecke durch die Jachenau. Da ich keine Karte mit hatte und mich über Nebenfahrbahnen zu wenig informierte, bin ich von Lenggries bis Bad Tölz und dann zum Tegernsee weitgehend auf der Hauptstraße gefahren. Dort war doch einiges los und muß für nächstes mal unbedingt ein paar Nebenrouten ausgescheckt werden.  Entlang des Tegernsees bis Rottach und Kreuth. Dort noch sehr viel Schnee abseits der Straße und auch noch einige Langläufer unterwegs. Über den Achenpaß und dann wieder in Österreich angekommen. Nach 160 km in Achenkirch dringender Stop beim M-Preis und Zeit für eine Jause. Gestärkt  mit Cola nach Maurach und über den Kasbach nach Jenbach.  Dann ab Schwaz kam noch eine kleine Strafe und mußte ich die letzten 30 km noch gegen den starken Gegenwind ankämpfen.

Strecke:

Innsbruck – Telfs – Buchen – Leutasch – Mittenwald – Krün – Wallgau – Jachenau – Lenggries – Wackersberg – Bad Tölz – Waakirchen – Tegernsee – Bad Wiessee – Rottach – Kreuth – Achenpaß – Achenkirch – Achensee – Maurach – Jenbach – Schwaz – Wattens – Hall – Innbruck

Daten/Fakten:

213 km /1600 HM/ 8 h

 Tegernsee

Walchensee:

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Tegernsee:

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Achensee:

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Trainingslager am Gardasee (Lazise)

Statt nach Malle zu fliegen, habe ich heuer meine Zelte am Gardasee aufgeschlagen, was sich wettertechnisch wirklich ausbezahlt hat. Die ganze Woche über schönes Wetter mit Temperaturen bis 17 Grad. Lazise als Ausgangspunkt für Rennradtouren ist wirklich auch ideal. Hat man doch mit dem nahen Valpolicella der Gegend um Mantua einige Alternativen, um attrative Routen zu fahren. Ich habe mich diesmal aber eher auf Flachetappen konzentriert, da ich noch nicht besonders viele Kilometer den Beinen hatte und zudem noch die Darmgrippe erwischt habe, was mich beim Fahren doch einigermaßen behinderte. So war ich doch geschwächt und konnte nicht richtig Druck aufs Pedal bringen. Appetit war überhaupt keiner vorhanden. Mußte mich sogar zwingen, daß ich auf den Ausfahrten zumindest 1,2 Müsliriegel aß. Die Woche ist körperlich ein wenig auf die Substanz gegangen und zeigte meine Waage zu Hause gerade mal noch 61kg!
Ein paar schöne Touren habe ich zusammengeschrieben.
Mit den gut 600 gefahrenen Kilometern kann ich in Anbetracht der körperlichen Verfassung doch ganz gut zufrieden sein.

Tour 1:
Lazise – Bardolino – Garda – Torri – Albisano – Sanzeno – Castion – Caprino – Rivoli – Domegliara – SAmbrogio di Valpolicello – Monte – SAmbroggio – Ri. Ospedaletto – Pescantina – Bussolengo – Lazise – Cola – Pacengo – Lazise
100 km, 1200 HM, 4h

Blick von Sanzeno auf den Lago
Blick von Sanzeno auf den Lago

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Tour 2:
Lazise – Peschiera – Salionze – Monzambano – Pozzolengo – Solferino – Gazoldo – Goito – Volta -Monzambano – Ponti – Peschiera – Pacengo – Lazise
112km, 400HM, 4h
Tour 3:
Lazise – Cola – Palazzolo – Pescantina – Ospedaletto – S. Pietro – Fumane – Marano – S.Rocco – Prun –
Fumane – SAmbroggio – Piovezzano – Affi – Costermano – Garda – Bardonlino – Lazise
101 km, 1100 HM, 4h
unendliche Weinberge im Valpolicella
unendliche Weinberge im Valpolicella

Ötztal-Marathon

Die erste Hürde zum heurigen Ötztaler ist genommen: Glück gehabt bei der Verlosung – Ich bin dabei!

so schaut die Post aus Sölden aus:

Hallo Karlheinz !

Dein Traum kann am Sonntag, den 29.8.2010 in Erfüllung gehen… Bei der Ziehung wurde Dir einer der 5000 Startplätze zugelost.
Bis zum 26.3. muss Dein Nenngeld eingegangen sein, dann steht dem Erlebnis – 30. Ötztaler Radmarathon 2010 – nichts mehr im Wege.

Derzeitiger Status und Trainingslager Gardasee

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen … Die Temperaturen bis Mitte Feber und jetzt schon wieder ein Tief zum Wochenende hin, machen es ziemlich schwierig das Kilometerkonto wachsen zu lassen. Heuer fehlt mir ja auch das Trainingslager in Malle raus. „Bearbeite“ derzeit das Tiroler Oberland (Innsbruck-Telfs, Miemiminger Plateau usw.) so gut es eben geht.
Nächste Woche geht es für eine Woche an den Gardasee (Lazise). Ich hoffe ich kann da sehr gut trainieren, um für die kommenden Aufgaben (Nove Colli) gerüstet zu sein.

Faschingsausklang auf der Seegrube 16.2.10

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Postwendend nach dem mittäglichen Büroschluß sofort rauf auf die Hungerburg und über die „3er“ bis zum Ende des Frau Hitt Lifts (ca. 50 HM über Seegruben-Restaurant).
Sonniges Wetter, angenehme Temperaturen und die Faschingsmusik, die man aus der Stadt hinauf hörte, begleiteten mich nach oben.
Runter dann auf der „2er“, die jedoch im untersten Teil etwas an Schneemangel gelitten hat und nicht besonders gut zu fahren war.

Dies war in der heurigen Saison meine 30. Skitour (bzw. Pistentour) mit jetzt gesamt gut 35.000 Höhenmeter

Radsaison eröffnet auf der Strada del Vino

Die Prognose lautete angenehme Temperaturen durch den Nordföhn in Südtirol. Grund genug kurzerhand zusammenzupacken und Richtung Süden zu fahren. Regen und Schnee in Innsbruck, dichtes Schneetreiben am Brenner, leichter Schneefall in Sterzing, aufgelockert in Brixen, wolkenlos in Bozen! Auto wie immer in Eppan abgestellt, die Schiebetür vom VW Bus auf und schnell raus mit dem Radl und ab die Post. Bereits um 09:30 Uhr hatte ich 8 Grad auf der Anzeige und fuhr entlang der Weinstraße über Kaltern, Tramin, Magreid, Rovere d ella Luna nach Mezzocorna. Dort war der Radweg entlang dem Eisack noch schneebedeckt und so fuhr ich der Schnellstraße entlang noch ca. 5 km. Dann umgedreht und auf der schattigen (rechten) Seiten bis Salurn. Von dort wieder über Cortina zurück auf die Weinstraße. Jetzt blies der Wind frontal ins Gesicht und wurde der Tritt etwas unrunder. Zahlreiche Teams kamen mir entgegen – für diese Jahreszeit – bereits mit Höllentempo und Begleitfahrzeugen.  Ich fuhr dann wieder über Kaltern und kurz vor Eppan noch ein Stück im anaeroben Bereich auf die „Mendel“. Dort konnte ich auch noch die Tageshöchstwerte von 13 Grad am Tacho ablesen. Nach ca. 3 h 20 min, 95 km und 800 Höhenmeter war ich wieder bei Auto und froh über den wunderprächtigen Saisonauftakt.

Kalterer See - noch zugefroren

Kalterer See – noch zugefroren

Skitourenrennen auf Stieglreith

Längere Zeit war nix mehr los auf meiner HP. Habe mich in den letzten Wochen aber mit Skitouren bzw. eigentlich „Pistentouren“ und Ergometerfahren fit gehalten und das Kampfgewicht ganz gut gehalten. Jetzt mußte mal wieder ein Höhepunkt her, um die Form zu testen. Da kam das Heimrennen auf Stieglreith gerade recht. Wie viele andere aus Oberperfuß und um Umgebung kenne ich doch hier jeden Meter.
Die Rennklasse mußte 2 mal rauf nach Stieglreith und das mit Abfahrt, Abfellen und wieder Auffellen. Ich hab mich für die „Hobbyklasse“ entschieden, d.h. reines Aufstiegsrennen mit einem Auftstieg bis Stieglreith (500HM). Denke das war jedenfalls eine gute Entscheidung.
Als ich mich am Start umschaute merkte ich aber nichts von „Hobby“. Der Ausrüstung nach, standen meine Kontrahenten den Rennklasse jedenfalls um nicht viel nach. Mit dem Start gings auch gleich Vollgas im Laufschritt rein
in den Steilhang. Konnte mich so ca. um Platz 10 positionieren. Fühlte mich recht gut und wollte ein, zwei mal probieren überholen, das kostete jedoch ziemlich viel Kraft, da jedesmal wenn man von der Spur raus mußte und etwas in den losen
Schnee kam, gleich die Felle etwas wegrutschen und viel Kraft einsetzen mußte. Reihte mich dann lieber wieder ein.
Der Abstand zur Spitze wurde etwas größer. Nach hinten aber auch und war meine Position ziemlich gefestigt. Habe dann meinen Rhythmus durchgezogen und bin in  22min 28 sek. durchs Ziel, bedeutete Rang 12 (Diff. 2:13 zum Hobbyklassen-Sieger).
Habe damit auch mein persönliches Rennen gewonnen, denn ich wollte unter 23 min. bleiben, was jedenfalls klar erreicht wurde. Das Rennen hat mir Spaß gemacht und Lust auf mehr.
Bin dann noch zum „Ausgehen“ weitergegangen bis zur Roßkogelhütte. Dort hat mich dann mein letzter Müsliriegel vor dem Hungerast gerettet. Dann zur Siegerehrung mit Nudelparty.
Die Nacht war dein leider eine Katastrophe (Vollmond, voller Magen nach der Nudelparty, Red Bull und ein kranker Sohnemann). Hatte in der Früh das Gefühl durchgemacht zu haben.

Ergebnisliste

1.Skitour – Nösslach Joch 6.12.09

Nachdem es letztes Wochenende ja noch perfekt zum Radeln ging, hat uns jetzt der Winter doch eingeholt. Machte mich deshalb auf zur ersten Skitour der heurigen Saison auf das Nösslach Joch von Steinach aus. Bis Bergeralm noch kein Kunstschnee und nicht präpariert. Ab Bergeralm sehr gute Bedingungen. Der Gipfel war erwartungsgemäß etwas „abgeblasen“. Trotztdem aber ein gelungener Auftakt in den Winter, vorallem auch weil die Ferse gehalten hat und auch beim Abfahren keine Probleme machte.