Endlich haben wir es wieder einmal geschafft, daß unsere „Donnerstag-Pizzarunde“ einen Ausflug unternimmt. Als Ziel wurde Saalbach-Hinterglemm ausgesucht. Aber nicht um Ski zu fahren und beim Aprés-Ski abzufeiern, sondern um bei der Mountain-Attack, einem der
wohl schwersten Skitourenrennen teilzunehmen. Nach dem Mittagessen bei der Pasta-Party, dem Einchecken im Hotel, gingen wir noch auf einen Espresso und stellten uns dann pünktlich zum Start um 16:00 Uhr ins Ortszentrum von Saalbach.
Ein Rundumblick verriet schon, daß hier sehr viele super Athleten am Start stehen, die allesamt mit der neuesten und teuersten Aufstiegsausrüstung ausgestattet waren. Jeder zweite hatte auch Harscheisen montiert, was mir schon etwas Respekt einflöste, was da wohl auch mich zukommt.
Nach dem Startschuß mußte man mit den Skiern unterm Arm aus dem Dorfzentrum zum Fuße des Schattbergliftes laufen und dann gings mit.
Auffellen los. Bereits im unteren Drittel mußte ich auf den Tiefschnee am Pistenrand ausweichen und mich mit Spitzkehren nach oben kämpfen. Geradeaus ohne Steigeisen nicht möglich. Dann ein kurzes Flachstück bevor es wieder steil wurde. Der direkte Weg war auch hier ohne Steigeisen unmöglich und mußte ich wieder den weiteren, aber kraftsparenden, Weg außen herum nehmen.
Dann wurde es dunkel und rechtzeitig vor dem Gipfel kam kalter Wind dazu. Nach kurzer Fellabfahrt dann noch 80 Höhenmeter auf den
Westgipfel des Schattberg und dann zum ersten Mal abfellen und in die nebelige Abfahrt eintauchen.
Schnell mußte man sich auf die pickelharte, abgefahrende Mugelpiste einstellen und verdammt konzentriert fahren, um nicht abgeworfen zu werden. In Hinterglemm dann leider die Labestation verpaßt und so machte ich mich ohne Flüssigkeitsaufnahme auf in den nächsten Anstieg zum Zwölferkogel. Wieder standen 1000 Höhenmeter am Stück am Programm. Der erste Teil war noch ganz gut zum Gehen, aber ab der Mittelstation war ich froh, daß ich nicht gewußt habe, was auf mich zukommt. Eine elendslange Steigung wieder mit abgefahrenen Buckeln mußte im Spitzkehrenschritt bezwungen werden, immer mit dem Risiko, bei einem kleinen Fehler nach unten ziemlich weit abzurutschen.
Dann schnell wieder abfellen und eine noch eisigere Abfahrt als vorher.
Auf Hochalm dann zum letzen Mal auffellen. Am Anfang ging es recht zügig bergauf, dann kam ein elendslanges Flachstück, auf dem mich
plötzlich der Hungerast besuchte. Schnell mit dem Tempo runter und mir alles noch reinstopfen was ich habe. Allzu viel war es nicht ein Riegel und ein Gel. Mußte das Tempo ziemlich reduzieren, bis die Kräfte wieder zurückkamen.
Vom Reiterkogel dann eine problemlose Abfahrt mit den aufgefellten Skiern (ca. 100- 150 Höhenmeter), dann noch ein kurzer aber giftiger Anstieg (auch wieder so 100-150 Höhenmeter) auf den Bernkogel. Da habe ich dann eiskalte Finger bekommen (ein klassischer „Hoarnigl“). Die Temperaturen eben ihre Spuren hinerlassen. Oben zum letzen Male abfellen und dann nochmal mit Vollgas auf einer diesmal super Pisten Richtung Ziel.
Der Zieleinlauf war echt ein Hammer und der Höhepunkt des Abends!
Dieser war direkt am Dorfplatz. Die Organisatoren hatten gleich nach dem Start, Schnee mit Lkw´s ins schneefreie Zentrum bringen lassen und präpariert, sodaß man mit den Skiern unter der Straße direkt ins Ortszentrum fahren konnte, wo viele Zuschauer den würdigen Einlauf beklatschten.
Fazit: Sauhart aber geil!
Finished in einer Zeit von 4h 06 min 53 sek. / ca. 25 km / 3.000 Höhenmeter
Platzierungsmäßig wars nicht ganz das gelbe vom Ei: 153. von 208
Ergebnisliste
Autor: Charly
Jahresausklang: Innsbrucker Silvesterlauf
Obwohl in den letzten Wochen kaum Laufkilometer in den Beinen, wollte ich doch endlich einmal beim Silvesterlauf starten, um die Atmosphäre in der Innenstadt zu geniessen. War zum ersten Mal für meinen neuen Laufverein „HAPPY FITNESS 24 H“ am Start und wollte natürlich eine halbwegs gute Figur machen. Nach ziemlich schnellem Beginn, mußte ich nach ca. 2 km doch ein wenig Tempo rausnehmen. Tolle Stimmung war rund um die Ottoburg und den Marktplatz. Die zweite Runde brachte ziemliche Schmerzen, bin einfach gelaufen was ging. Meine Ziel eine Pace von unter 4 Minuten zu laufen, hab ich dann erfreulicherweise deutlich geschafft mit 3:50
Die Organisation war perfekt und die Ergebnislisten waren kurz nach dem Zieleinlauf bereits online und war ich mit dem Ergebnis dann auch sehr zufrieden.
Gesamtrang: 61
Klassenrang: 17
NettoZeit: 21 min 33sek.
Lizum Express 22.12.12
Heute war mit Manni und Dieter wieder mal der Lizumexpress angesagt.
Start in Götzens über die Götzner Abfahrt aufs Birgitzköpfl, dann die Abfahrt auf loser Unterlage in die
Axamer Lizum. Hinauf auf der Damenabfahrt auf den Hoadl. Die Herrenabfahrt hinunter und dann wieder
hinauf aufs Birgitzköpfl. Gerade die letzten 450 Höhmenmeter sind nicht gerade geschenkt, da auf der unteren
Hälfte zu spuren war und weiter oben ziemlich rutschig. Lässiges rauf und ruter.
2400 Höhenmeter, 4 h 30 min, 20km
12.000 km sind wieder voll – 17.11.2012
Traumhaftes Bergwetter und Temperaturen auf der Seegrube angenehmer als in Innsbruck.
Wie letztes Jahr konnte ich die 12.000 Kilometer wieder voll machen. Heuer allerdings wesentlich weniger Höhenmeter, da
sehr sehr viele Flachkilometer für das 24-H-Rennen investiert wurden. Der großteil der Kilometer wurden bereits bis Ende August gefahren.
Der Herbst war heuer radlmäßig eher schwach. (September – November ca. 1.500 Kilometer)
Mit meinen Teamkollegen Manni u. Dieter am Ende des Frau-Hitt-Liftes über der Seegrube:
Rangger Köpfl – Wo ist das Gipfelkreuz?
Am Sonntag machte ich noch eine schnelle MTB Tour von Oberperfuss aufs Rangger Köpfl. Zäher kalter Nebel hielt sich bis nach Stieglreith.
Dann aber oberhell und angenehm warm. Oben angekommen, jedoch ein ungewohnter Blick: Beim Umziehen auf der Bank freier Blick zum Rosskogel.
Wo ist das Gipfelkreuz geblieben?
Baggersee Crosslauf 13.10.12
Laufbewerbe machen mir momentan einfach Spaß und da auch vor dem Hauptlauf ein Kinder und Jugendlauf stattfand, machten meine 2 Jungs und ich auch mit.
Da jeder Teilnehmer eine Medaille bekommt, waren meine Jungs auch motiviert am Start (sonst wärs wohl nix geworden). Sie haben sich dann auch tapfer auf der Kurz- (200m für Gabriel) und „Langstrecke“ (400 m für Simon) geschlagen.
Ich lief den Hauptlauf über 8 km. Es ging im Zick-Zack Kurs über die Wiesen und den Spazierweg rund um den Baggersee und das 7 mal. Die Favoriten (Lechleitner, Scherl) liefen dann auch gleich mit hohem Tempo vorne weg, ich konnte das Tempo der späteren Damensiegerin (Karin Freitag) 3 Runden halten, mußte dann aber etwas rausnehmen.
Lief dann auf einem relativ gesicherten Platz (nach vorne keine Luft mehr und von hinten kam auch nix mehr). In Runde 6 wurde ich dann leider vom Sieger Lechleitner noch überholt, der dann auch überlegen gewonnen hat. Ich war mit meiner Zeit von 32 min 30 sekunden recht zufrieden. Dies bedeutete Rang 17. von 42. Leider waren nicht mehr am Start.
Ist wirklich eine tolle Veranstaltung, der ganze Lauf ist für die Zuschauer einsichtig und sicher spannend zum Beobachten.
Berglauf Volders 6.10.12
Traumhaftes Bergwetter und späte Startzeit (waren am Vorabend auf eine Geburtstagsfeier eingelanden) lockten mich nach Volders.
Für die Kinder, Jugendlichen, Damen und Hobbyklasse war der Start weiter oben. Nur die Herren starteten in Volders bei der Kirche.
Es waren ca. 800 Höhenmeter auf 9 km zu bezwingen. Gelaufen wurde über Unterberg – Volderwildbad – Stiftsalm mit Ziel bei der Voldertalhütte.
Das Starterfeld bei den Herren war sehr klein, gezählte 30 Mann, dafür aber sehr gute Leute am Start (Obendorfer, Natale etc.).
Die ersten 1,5 km blieb noch alles halbwegs beisammen und hatte ich auch die Führenden noch im Blick. Ich lief noch die bis km 3 auf Platz 10 ehe mich dann eine
Gruppe von 4 Läufern überholte. Konnte das Tempo von denen aber nicht halten und lief ein ziemlich einsames Rennen. Fühlte mich eigentlich sehr gut, wurde der Rückstand aber doch
kontinuierlich größer. Vorbei beim Volderwildbad ging es dann über einen Steig recht steil bergauf, dann aber vor und nach der Stiftsalm ein langes Flachstück, was mir nicht gerade
entgegenkam. Zum Schluß wartete dann noch einmal ein ca 150 Meter hoher Hügel kurz vor dem Ziel, wo sich eine Vielzahl von Zuschauer versammelten. Da ich die Strecke nicht kannte, hatte ich für diesen Schlußanstieg aber kaum mehr Reserven, mußte noch einen vorbeilassen und bin regelrecht gestanden. Mit meiner Enzeit von 55 min 20 sek. bin ich aber trotzdem zufrieden, da ich doch ziemlich alles gegeben haben. Platzierungsmäßig war in meiner Klasse mit Rang 5. von 6 und Gesamt 16. von 30 aber diesmal nicht viel drinnen.
1.Innsbrucker Nightrun 22.9.12 – Pleiten, Pech u. Pannen
Die Idee dieser Veranstaltung gefiel mir sehr gut, sodaß ich nicht den Stubaier-Mountain-King mit dem Rennrad gefahren bin, sondern wieder meine Laufschuhe herausholte.
Ohne Rad gehts aber nicht und so bin ich nachmittags 50 km locker gerollt und holte mir anschließend die Startnummer am Sparkassenplatz. Da waren bereits erste organisatorische Mängel sichtbar. In der kurzen Schlange (waren nur ein paar vor mir) wurde man aber trotzdem nervös, da überhaupt nichts weiterging. Die kurze Info über das Anbringen des Chips (Klebestreifen auf der Innenseite des Schuhs) setzte mich dann auch noch in Verwunderung, hab ich doch so was noch nie gesehen, aber bin ja normalerweise auch nur bei Radrennen zu Hause. Machte mich auf die Startzeit von 19:00 Uhr dann warm und war bereit, als es hieß der Start verschiebt sich um 15 Minuten. Zu allem Unglück fing es dann auch noch an zu regnen und Unruhe und Pfiffe unter den Startern wurden laut. Dann ging es aber endlich los. Irgendwie hatte ich mir die Strecke (4,5 km war meine Distanz) laut Internet aber anders eingeprägt und war ziemlich verwundert als wir von den Ordnern aber den Rennweg entlang bis zur alten Hungerburgbahn geleitet wurden. Wenn ich mir die Kommentare im Internet so anschaue hatten die Läufer auf der 10km Distanz bzw. dem Halbmarathon aber wesentlich größere Schwierigkeiten ihre Strecke zu finden. Für mich war der Rückweg aber dann klar und war der durch die Innenstadt auch wirklich lässig. Der Zieleinlauf hatte dann aber etwas von einer Trauerfeier. Keine Moderation, keine eingeblendete Zeit, keine Zuschauer – Medaille um den Hals, das wars.
Laut meinem Garmin hatte ich eine Zeit von 17 min 16 sek, was einer Base von 3:52 entspricht – damit war ich sehr zufrieden.
Die Läufer die vor mir waren, waren im Ziel schnell abgezählt und wurde ich Fünfter auf dieser „Sprintstrecke“.
Wollte nicht auf die Siegerehrung warten und machten wir uns kurz vor 22:30 uhr auf den Heimweg. Da hab ich dann erfahren, daß es keine Siegerehrung gegeben hat, weil die Zeitnehmung nicht funktionierte!
Warum wunderte mich das nicht weiter?
Heute ist zumindest eine Stellungnahme dazu auf der homepage des veranstalters:http://www.innsbrucker-nightrun.at/?page_id=79
Hoffe daß die Veranstalter aus den Fehlern lernen und nächstes Jahr was besseres auf die Beine stellen, da die Idee wirklich sehr gut wäre
Mutterer Alm Berglauf 16.09.12 – run to the top
Die letztjährige Veranstaltung hat mir sehr viel Spaß gemacht und war für heute zudem Prachtwetter angesagt. Daher habe mich trotz nicht idealer Vorbereitung
(Kastenschleppen, Thujenschneiden und noch eine ergiebige Rennradtour am Vortag) trotzdem entschlossen wieder mitzumachen und das ganze mit
einem Familienausflug auf die Mutterer Alm zu verbinden. Die nicht allzu große Erwartungshaltung hat sich dann aber positiv bemerkbar gemacht.
Konnte von Anfang an – für meine Verhältnisse – ein gutes gleichmäßiges Tempo laufen und hatte bei Halbzeit (Nockhof) noch nicht das Gefühl,
daß ich gleich platt werde. Vor mir sah ich dann eine aufgefädelte Reihe von ca. 6 – 7 Läufern. Erhöhte etwas das Tempo und konnte noch einem nach
dem anderen bis kurz vor die Sennalm überholen. Der Zick-Zack-Kurs auf der Skipiste bis zum Ende des oberen Schleppliftes forderte denn aber alles ab.
Für die Zuschauer auf der Mutterer Alm war das aber eine super Variante, da den Läufern doch eine zeitlang auf die Beine geschaut werden konnte.
Abwärts gab ich mir diesmal keine Blöße und konnte meinen Platz halten und wurde dann zu meiner großen Überraschung in einer Zeit von 44:53
Gesamt Achter und kam in meiner Klasse als Dritter sogar noch aufs Podium.
Gratulation auch dem Veranstalter, der eine perfekte Organisation ablieferte und zudem traumhaftes Bergwetter bei Petrus bestellt hatte

Charly/Rudigier Dietmar/Leiter Andreas
Bezirksblätterlauf Steinach 9.9.12
Wieder einmal ein kurze Ausflug in die Laufszene. Da auch ein Kinderlauf angeboten wurde, machten wir uns auf nach Steinach und war die ganze Familie am Start (zuerst Kids-run, dann Rote-Nasen-Lauf und zum Schluß noch der Hauptlauf).
Ich fühlte mich bereits am Start nicht besonders gut, auch die Motivation war nicht sehr hoch. Strecke sowieso unbekannt, aber was solls …
Die Strecke war leicht hügelig: 7km und ca. 150 hm
Lief dann auch wie ich mich fühlte – war alles ein ziemlicher Krampf und Kampf
meine Zeit 31 min 22 sek. (Siegerzeit 25 min 06 sek.)










