Wenn man die Möglichkeit hat, bei einer Weltmeisterschaft teilzunehmen und diese auch noch praktisch vor der
Haustüre stattfindet, dann muß man einfach teilnehmen. So geschehen am 6.9.14 in Telfes bei der Masters-WM (also der über 35 jährigen) der
Bergläufer. War ein tolles und unvergessliches Erlebnis in einem so internationalen Feld laufen zu dürfen. Sportlich lief es eher bescheiden und
war ich gerade mal 8 Sekunden schneller als letztes Jahr auf gleicher Strecke:
Belegte in der Klasse M40, Platz 51
Autor: Charly
Karwendelmarsch(lauf) 30.8.2014
Nach dem 24-H-Radrennen in Kaindorf wollte ich heuer noch an einem für mich großen Event teilnehmen.
Da ich schon ziemlich radmüde war, sollte es aber jedenfalls eine Laufveranstaltung sein.
Meine Wahl fiel auf den Karwendelmarsch. . Den kultigen Lauf von Scharnitz über 52 km und 2.281 Höhenmeter nach Pertisau
am Achensee. Mein Kumpel Andi Wiesinger war auch mit von der Partie.
Wie man überall hört hat dieser Lauf das schlechte Wetter gepachtet und war es heuer deshalb nicht verwunderlich, daß
10 Minuten vor dem Start um 06:00 Uhr die Himmelsschleusen aufgingen und wir schon am Start kräftig nass wurden.
Das Wetter sollte sich dann den ganzen Tag auch nicht besonders verändern und war der Regen unser steter Begleiter.
Im Gegensatz zu meiner ersten Teilnahme an einem Geländelauf über die Marathondistanz, hatte ich diesmal eigentlich keine
Zweifel, daß ich die Zielflagge jedenfalls sehen würde und war eine Zeit von unter 6 Stunden das erklärte Minimalziel.
Nach einem etwas schwerfälligen Start kam ich nur langsam in die Gänge und dies mit einem viel zu hohen Puls. Ab Kilometer 10 lief es dann besser und der Anstieg auf das Karwendelhaus ging recht flüssig. Fühlte mich ganz gut im Rennen und lies es abwärts Richtung Ahornboden
richtig krachen. Ersten muskulären Zwickern der Oberschenkel maß ich noch keine allzu große Bedeutung zu.
Die nächsten 500 Höhenmeter auf die Falkenhütte waren auch recht flüssig und war ich nach gut 3 Stunden voll motiviert bei der Sache.
Dann der große Knackpunkt: Lief in die ersten Abwärtspassagen Richtung Eng hinein und plötzlich stechender Schmerz in den
Oberschenkeln. Kein Krampf, sondern machte der Muskel einfach total zu und konnte ich nicht mehr laufen. Sogar das Gehen war nur
unter Schmerzen möglich. Ziemlich unkoordiniert rutschte ich auf dem ungwegsamen Gelände in der Folge dahin. Unzählige Läufer
liefen an mir vorbei. „Was ist los – Krämpfe?“ hörte ich öfter. Kämpfte mich dann in die Eng hinunter und war eigentlich schon
der Entschluß gefaßt dort aufzugeben.
Gerade jetzt fing es wieder voll zu schütten an. Massagestation gab es keine. Das Rote Kreuz und ein Arzt waren auch nicht gewillt da
irgendwie Hand anzulegen. Bekam nur eine Magnesiumtablette in die Hand gedrückt.
Klatschnass und demotiviert stellte ich mir die Frage, wie lange wird es dauern bis ich jetzt irgendwie zum Zielort nach Pertisau kam.
Das wird wohl Stunden dauern und bin ich dann ziemlich sicher krank.
Also doch nicht aufgeben und hinein in die letzte Steigung: ca. 600 Höhenmeter zum Gramaihochleger.
Aufwärts ging es dann halbwegs und konnte ich sogar stellenweise wieder laufen.
Oben angekommen leider wieder das gleiche wie beim letzten „Downhill“. Ein paar Schritte abwärts gelaufen und Muskel zu.
Konnte die nächsten Kilometer zur Gramaialm daher abwärts nur gehen und überholten mich wieder gefühlte hundert Läufer.
Nach Erreichen der Gramaialm merkte ich, daß zumindest flach laufen so halbwegs geht und war ich da zumindest sicher
die letzten 9 Kilometer nach Pertisau zu schaffen. Auch wenn das Tempo eher schneckenhaft war, war konnte ich noch das
beste an diesem Tage herausholen, nämlich finishen.
Wurde von meiner Familie schon erwartet und auch auf den letzten Metern noch begleitet und angefeuert. Da war der
Schmerz der letzten Stunden bald wieder vergessen.
Und eines ist klar, mit diesem Rennen bleibt jedenfalls noch eine Rechnung offen!
Zeit: 6:13:40 / Platz 139.
Ergebnisliste Gesamt
Glungezer Lauf 3.8.14
Mit einem Start beim Glungezer Lauf habe ich schon öfters spekuliert, jedoch hat es irgendwie nie gepaßt. Heuer habe ich es endlich geschafft an den Start zu gehen, zumal meine Ziele auf dem Rad für heuer eigentlich erldedigt sind.
Das Streckenprofil ist schon allein ein großer Anreiz: 2.120 Höhenmeter auf ca. 15 km. Start oberhalb der Karlskirche in Volders und Ziel am Glungezer Gipfel
War eine super Veranstaltung bei idealen äußeren Bedingungen und ab der Mittelstation Halsmarter war es auch super hart und steil.
Wollte jedenfalls unter 2 h 10 min laufen, was sich auch ausgegangen ist.
2 h 05 min 49 sek. – Platz 10. in der M40
Gewonnen hat bei den Herren Alexander Rieder in 1:42:24 und bei den Damen Karin Freitag mit Streckenrekord in 1:55:09
24 H Rennen Kaindorf 18.7/19.7.14
Während unseres Familienurlaubes in der Steiermark habe ich an meinem bisher zweiten 24 H Rennen für Einzelstarter teilgenommen und
schlußendlich auch durchgezogen.
Das Rennen wurde in dem kleinen Ort Kaindorf (Nähe Hartberg) veranstaltet (HP Veranstalter). Die Strecke führte durch einen Rundkurs: Länge von ca. 18 km und 200 Höhenmeter durch ein paar kleine Ortschaften (Ebersdorf, Nörning, Weixelberg). In den Orten war überall Party und wurde alle Teilnehmer kräftig angefeuert, schließlich hat der Veranstalter auch eine kräftige Prämie für den besten Fanclub ausgeschrieben.
Lustig immer wieder zu sehen wie sich die Partys mit Fortdauer der Nacht dann entwickeln.
Das Wetter war traumhaft schön und sehr heiss (auch Temperaturen jenseits der 30 Grad …)
Die Logistik mit Betreuung, Essen, Unterkunft etc. ist bei so einem Rennen ja nicht ganz einfach, aber am Samstag 18:00 Uhr Start in Kaindorf
war dann alles angerichtet und wurde gestartet:
zum Sportlichen:
Bis zum Einbruch der Dunkelheit lief es mir eigentlich sehr gut und fuhr ich auch recht gute Rundenzeiten (30 – 38 Minuten).
Dann folgten die ersten Probleme mit einer neuen ,vorher nicht getesteten Stirnlampe -> selber schuld. Die Lampe war nach 30 Minuten
fertig. Hatte aber wenigsten noch eine schwächere am nur am Lenker zu montierende Ersatzlampe dabei. Deren Licht war leider nicht
so super. Der Akku dieser Lampe war dann um ca. 04:00 Uhr auch leer. War dann sehr erleichtert als die morgendliche Dämmerung anfing.
Zusätzlich hat sich eine leichte Übelkeit als mein treuer Begleiter an mich geklammert.
Als es dann endlich hell war, dachte mir dann, so jetzt frühstücken und dann nochmals kräftig durchstarten. Leider wurde die
Übelkeit nicht besser sondern schlechter und kam dann auch noch die Hitze dazu und mein Kreislauf spielte zeitweise verrückt.
Die Folge war dann, daß ich mich von Runde zu Runde hantelte, dies war jedoch eher ein Gewürge. So richtig Druck aufs Pedal
war nicht wirklich möglich. Zeitweise war dann mal wieder eine halbwegs gute Runde dabei, doch dann kam wieder die Übelkeit …
Denke nicht, daß es an der Ernährung lag, habe nichts anderes gegessen und getrunken als auch schon in vergleichbaren Rennen erprobt.
Womöglich war es das Voltaren, welches ich ein paar Tage vorgenommen habe, um eine Entzündung im Hüftbereich zu bekämpfen.
Notgedrungen mußte ich zwar öfters bei meiner „Labestation“ kurz Stehenbleiben, war meine Taktik aber trotz der Probleme immer durchzufahren, ohne eine längere Pause zu machen. Die letzten 4 Stunden waren dann aber nur mehr ein Kampf mit meinem Kopf und meinem Körper.
War dann wirklich heilfroh, daß ich das Rennen mit 608 km und Gesamtplatz 22. beendet habe, wenngleich bei besserer Verfassung einiges an Kilometer mehr möglich gewesen wären, aber so haben wohl die meisten Einzelfahrer das ein oder andere Problem …
Ergebnisliste Einzelstarter 24 H
Reschenpaß-Vinschgau-Jaufenpaß 18.6.14
Um ein Vorgeschmack zu bekommen was mich bei meinem anstehenden 24-H-Rennen in Kaindorf (Steiermark) erwarten wird,
hab ich mir eine lange wunderschöne Runde mit vielen Höhenmetern ausgesucht.
Um 06:00 Uhr war Start in Innsbruck. Es ging ganz gemütlich durchs Tiroler Oberland bis Landeck und weiter bis Prutz. Dann weiter
auf dem tollen Radweg bis Punds, wo die erste „Labestation“ beim M-Preis-Baguette besucht wurde und ich mir mein zweites Frühstück
auf der Sonnenterrasse schmecken ließ. Die relativ viel befahrene Straße nach Nauders war auch bald mal geschafft, wo dann der Ausblick am Reschenpaß Richtung Reschensee Lust auf noch mehr Kilometer machte. Durch das Vinschgau war leider der Gegenwind mein steter
Begleiter. Der Schnellstraße wollte ich zeitweise durch ausweichen auf den schön angelegten Radweg entgehen. Leider bin ich gerade
da ausgewichen, wo ein paar Kilometer nicht asphaltiert war und mein Rennrad als Mountainbike getestet wurde.
Nach der Ankunft in Meran war der Hunger dann groß. In einem Supermarkt dann alles Speicher aufgefüllt und weiter Richtung
Geburtsort unseres Tiroler Freiheitskämpfers Andreas Hofer. Von St. Leohnhard im Passeiertal bin ich das letzte Mal 1994 auf den Jaufen gefahren und zwar bei meiner allerersten Ötztal-Marathon-Teilnahme.
Ewig lang kam mir die Strecke vor. Schlußendlich war dann der wohl beste Apfelstrudel in Südtirol beim Jaufenhaus meine Triebfeder schnell nach oben zu kommen. Kleine Ziele muß man sich halt zwischendrin setzen. Nach der Abfahrt in Sterzing angekommen war die Auffahrt auf den Brenner etwas mühevoll und der Gegenwind durchs Wipptal war echt heftig und nach 300 km in den Beinen ziemlich nervig.
Ein Gewitter in Steinach sorgte dann dafür, daß ich auch noch eine Dusche bekam.
Fazit: kilometerreiche Hammerrunde mit 320 km / 4.100 Höhenmeter / Fahrzeit 12 h 30 min
- Festung Nauders




Halltalexpress 14.6.14
Nach unserem erfolgreichen Auftritt letzten Jahres, wo wir Platz 3 in der „Seniorenklasse“ erreichen konnten,
wollten wir auch heuer wieder versuchen aufs Podest zu kommen.
Die Steilheit der Strecke mit dem Bettelwurfeck ist ja hinlänglich bekannt. Zusätzliche sommerliche Temperaturen
machten das ganze nicht leichter.
Um 11:00 Uhr startete mein Teamkollege Dieter als Biker und ich ging 10 Minuten später mit den Läufern ins Rennen.
Wollte bis zum Bettelwurfeck halbwegs zügig vorankommen, was mir auch gelang. Die folgende Steigung mit
ihren 32 % ging dann auch noch ganz gut. Danach war aber irgendwie das Tempo draussen und fühlte ich mich
nicht besonders schnell. Nach der Abzweigung St. Magdalena hab ich mich wieder erfangen und als ich kurz vor
dem Ziel auf die Uhr schaute, sah ich daß ich gar nicht so schlecht am Weg war. Also nochmals alles geben und ins
Ziel mit einer Zeit von 35 min 37 sek. (ca. 1,5 Minuten schneller als im Vorjahr)
Leider haben wir nur „Blech“ gewonnen und den 3.Platz um 1 Minute verfehlt.
Zur „Belohnung“ sind wir dann nochmals mit dem Bike zur Siegerehrung raufgefahren. Super wars!
IVB-Zeitfahren 4.6.14
Nach dreijähriger Abstinenz bin ich heuer wieder beim IVB-Zeitfahren von
Unterperfuß nach Ranggen an den Start gegangen. Ich konnte auch meine
Teamkollegen Hye Dieter und Thomas Engl motivieren sich dem Kampf
gegen die Uhr zu stellen.
Ich wollte einfach mal schauen, wo ich im Vergleich zu den anderen stehe,
da ich schon ziemlich lange kein Bergrennen mehr gefahren bin und
natürlich sollte meine bisherige Bestmarke von 12:00 min fallen.
Die Strecke ist jetzt ca. 300 m länger als damals, da jetzt der Start bei
der Branger Alm ist.
Ich kam ganz gut weg und war gut in Schwung als bei der Kreuzung Ri. Oberperfuss
dann abbiegende LKW´s meinen Weg querten.
Um keine Harakiriaktion zu liefern, mußte ich Tempo rausnehmen, kam dann
aber wieder gut in den Tritt und fühlte mich eigentlich recht schnell. Habe
alles gegeben und war dann aber etwas enttäuscht, als die 12:00 bereits voll waren, ich
aber noch ein Stück vom Ziel entfernt war.
Finishte dann in 12 min 59 sek. und war eigentlich nicht zufrieden, obwohl ich gefühlmäßig
gut gefahren bin.
Bei genauem Studium der Ergebnisliste merkte ich dann, daß heuer die Zeiten duchwegs langsamer
waren. Schuld offenbar doch der Gegenwind. Also das Ergebnis doch nicht so schlecht.
Copyright by Walter Andre
17.5.14 Duathlon Mils
Da die Laufschuhe ja nunmehr auch zu meiner Grundausstattung gehören, hat es sich angeboten
meine 2 Lieblingsdiziplinen zu kombinieren.
Rennmäßig gibt es dafür in Tirol ja nicht viele Möglichkeiten. Eigentlich die einzige
ist der Duathlon in Mils. Heuer waren zugleich auch die österreichischen und tiroler Meisterschaften
bei dieser Veranstaltung.
Ich habe mich für die längere der zwei angebotenen Strecken entschieden: 10 km Laufen/40 km Radfahren / 5 km Laufen
Speziell vor der ersten Laufstrecke hat ich doch etwas Respekt, da es auf dieser „Dorfrunde“ eigenlich nur aufwärts und abwärts
geht und ich mich vor dem Radfahren nicht komplett abschiessen wollte.
Pünktlich um 12:00 Uhr dann der Start mit den Sirenen der Florianijünger.
Ich kam eigentlich ganz gut über die Laufstrecke. Beim Wechsel aufs Rad dann ein paar leichte koordinative Schwierigkeiten
bei Puls 180 (Knoten bei Laufschuhen geht nicht gleich auf / Radschuhe nicht gleich zu …)
Am Rad fühlte ich mich recht gut und dachte auch, daß ich einige Positionen gutmachte. Die Detailergenisse sagten mir dann aber, daß ich
eigentlich nur meine Position gehalten habe.
Die üblichen Anziehschwierigkeiten dann beim zweiten Wechsel auf die Laufschuhe – Puls immer noch bei 180.
Beim Weglaufen dann das Gefühl, daß man regelrecht „steht“. Aber bei dieser Phase des Rennens geht es fast allen so.
Mit meiner Leistung war ich dann aber doch sehr happy.
Gesamt Platz 32, Klasse 7. Platz, Zeit: 2 h 3 min 22 sek.
Sieger wurde das tiroler Urgestein in dieser Szene: Albuin Schwarz
Kompliment dem Veranstalter für eine perfekte Organisation, welche das hohe Startgeld doch rechtfertigte
Ergebnisliste Gesamt:
Klassenliste
Bericht Linz-Marathon im „insite“ – Mitarbeitermagazin der Generali
Peerhoflauf 12.4.14
Vormittags noch 2 Stunden nicht gerade motiviert bei leichtem Regen im Inntal herumgefahren,
nachmittags dann Teilnahme beim „Er und Sie Bewerb“ des Peerhoflaufs.
Zwei Runden á 2.100 Meter standen auf dem Programm. Eine sehr selektive Strecke mit
ständigem Auf und Ab und Start/Ziel direkt in der Wohnsiedlung. Neben dem 4.200 m Lauf gab es auch noch
die längere Strecke über 4 Runden (8.400m). Die Veranstaltung hätte sich wesentlich mehr
Teilnehmer verdient. Es stand aber eine starke Abordnung unseres Laufteams Happy Fitness am Start.
Carina wurde in der W30 mit einer Zeit von 24 min 21 sek. Zweite.
Ich in der M40 mit einer Zeit von 17 min 27 sek. Erster.
In der „Partnerwertung“ wurden wir Gesamt Vierte.
Die Siegerehrung haben wir leider verpaßt.































